Das Baby im 2. Monat





Deine Freude ist bestimmt groß, denn der 1. Lebensmonat deines Babys ist gut überstanden. Doch auch der 2. Monat mit dem Neugeborenen ist ebenso spannend für die meisten jungen Eltern wie der Vorherige. Schließlich wächst hier ein kleiner Mensch heran, der stets versorgt und betreut werden will. Einige Babys rauben ihren Eltern mit Schreien oft den Schlaf, andere hingegen schlafen die Nacht seelenruhig durch – bereits daran erkennt man, dass jedes Baby ein Individuum ist und sich deswegen nicht unbedingt besser oder schlechter als andere Babys entwickelt.

Um zu wissen, ob sich ein Säugling tatsächlich gut und richtig entwickelt, sind regelmäßige Besuche beim Kinderarzt notwendig. Denn er weiß am besten, wie es sich mit der Entwicklung des Kindes verhält und kann zuverlässige Aussagen darüber machen. Der Vergleich mit anderen Babys, wie zum Beispiel in Bezug auf das Schlafverhalten, ist nicht sehr sinnvoll, da sich Menschen bereits im Babyalter voneinander unterscheiden. So leiden einige Babys im 2. Monat unter Koliken, andere erst im 3. Lebensmonat und wieder andere gar nicht.

Vergleiche sind also bei der Entwicklung von Babys kein guter Ratgeber. Deshalb solltest du es nicht zu ernst nehmen, wenn dir andere Mütter oder Väter von der Entwicklung ihrer Babys erzählen und diese sich möglicherweise von derjenigen deines Kindes unterscheidet. In dieser Hinsicht sollten du und dein Partner lieber den Aussagen des Kinderarztes oder der Hebamme vertrauen und die nächsten Monate so gut wie möglich und unbeschwert mit eurem Baby genießen.

Auch im 2. Monat gibt es einige tolle Entwicklungen, die dein Baby durchlebt. Zwar kann dein Baby auch mit 2 Monaten noch nicht krabbeln oder sein Köpfchen heben, aber dafür können andere Fähigkeiten im Entwicklungskalender abgehakt werden.

 

Körperlicher Zustand & physische Entwicklung des Babys im 2. Monat

Trotz aller Unterschiede bei der persönlichen Entwicklung, z.B. ob ein Kind eher viel oder eher wenig schreit, gibt es in körperlicher Hinsicht doch allgemeine Entwicklungen, die auf jedes gesundes Baby zutreffen. Besonders in Bezug auf die Gewichtszunahme lässt sich feststellen, dass sie im 2. Monat am größten ist, da die durchschnittliche Gewichtszunahme bei Babys im 2. Monat bei ca. 850 g liegt.

 

Überprüfen des Gewichts mithilfe einer Babywaage

Dieser Mittelwert ergibt sich daraus, dass einige Babys 1000 g zunehmen und andere wiederum 500 g. Ob das Gewicht deines Babys im Normbereich liegt, kannst du durch regelmäßiges Wiegen, z.B. beim Kinderarzt oder zuhause mit einer Babywaage feststellen. Wenn das Kindsgewicht über drei Wochen gleich bleibt oder sogar abnimmt, ist ärztlicher Rat notwendig, um die Ursache/n dafür herauszufinden.

 

1 Millimeter pro Tag

Neben dem Gewicht spielt auch die Körperlänge eine Rolle bei der kindlichen Entwicklung. Allerdings ist es schwierig, Säuglinge genau zu messen, da sie selten still liegen bleiben. Deshalb sind Längenmessungen im ersten Lebensjahr nicht sehr aussagekräftig. Trotzdem kann man sagen, dass Babys in den ersten drei Monaten ungefähr ein Millimeter pro Tag wachsen. Dies bemerkst du vor allem daran, dass dein Baby relativ schnell aus seiner Kleidung „herauswächst“. In den meistens Fällen spricht eine konstante Gewichtszunahme dafür, dass sich auch die Körperlänge des Babys gut entwickelt.

Auch der Kopf des Babys entwickelt sich in den ersten Monaten parallel zum Gewicht und der Körperlänge, wobei sich im Verlauf des ersten Lebensjahres eine individuelle Kopfform bildet. Die Fontanelle, d.h. die fühlbare „Lücke“ im Schädelknochen des kindlichen Kopfs, schließt sich erst zwischen dem 6. und 24. Monat. Eltern von Neugeborenen sollten die körperliche Entwicklung hinsichtlich Gewicht und Körperlänge beobachten und bei Unstimmigkeiten, Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten mit dem Kind den Kinderarzt aufsuchen.

 

Babys Immunsystem

Außerdem ist es wichtig, dass sich erkältete Personen von Babys fernhalten, da sie sich sonst anstecken könnten, was unter anderem deren Atmung beeinträchtigen kann. Babys sind zwar in den ersten Monaten durch die mütterlichen Abwehrstoffe überwiegend vor bakteriellen Infektionen geschützt, für Virusinfektionen, wie es bei Erkältungen oft der Fall ist, sind sie allerdings trotzdem anfällig.

 

Beziehungsverhalten zwischen Eltern & Baby im 2. Monat

Das Wichtigste für einen Säugling ist auch im 2. Monat die elterliche Fürsorge. Bereits nach der Geburt erkennt der Säugling seine Eltern an deren Stimme und auch an deren Geruch, den es besonders dann wahrnimmt, wenn er nah am Körper getragen wird und viel zärtliche Streicheleinheiten von Mutter und Vater erfährt. Dadurch wird die Mutter-Kind bzw. Vater-Kind-Bindung langfristig gestärkt und vertieft.

Wenn das Baby schreit, ist es ratsam, es zunächst auf den Arm zu nehmen und zu streicheln, da der Grund des Schreiens möglicherweise das unerfüllte Bedürfnis nach Nähe ist. Interessant ist, dass Babys sich schon in den ersten Monaten mit Lauten, Blickverhalten, Mimik, Bewegungen und Körperhaltungen ausdrücken können und somit ihre jeweiligen Gefühlslagen vermitteln.

 

Engelslächeln

Des Weiteren können Babys im 2. Monat schon gewisse Mundstellungen nachahmen und im Schlaf lächeln sie bereits manchmal. Dieses Lächeln wird als Engelslächeln bezeichnet und wird von vielen Eltern voller Freude beobachtet und als Merkmal eines friedlichen Schlafs gedeutet. Zwischen der 6. und 8. Woche tritt dann auch das soziale Lächeln bei Babys auf: Anfangs lächelt das Baby jedes Gesicht an, anschließend nur noch vertraute Gesichter und schließlich nur noch vertraute freundliche Gesichter.

Dadurch, dass zu den Eltern der engste und meiste Kontakt besteht, fühlen sich Babys prinzipiell in der Gegenwart, d.h. in der Nähe und bestenfalls auf den Armen der Eltern am wohlsten. Gegenseitige Nähe und liebevolle Streicheleinheiten sind die besten Mittel, um die Eltern-Kind-Beziehung schon in den frühen Monaten zu stärken und zu fördern.

 

Motorische Fähigkeiten des Babys im 2. Monat

Erstaunlich, was dein Baby mit 2 Monaten schon alles kann. Die bereits im 1. Monat erlernten motorischen Fähigkeiten entwickeln sich fortlaufend weiter. So geht der Säugling in den ersten 6 Monaten beispielsweise in der Bauchlage von einer Beuge- in eine Streckhaltung über und in der Rückenlage geht er von einer Streck- in eine Beugehaltung, also genau umgekehrt, über.

 

Körperliches Wohlbefinden & Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung

Im Allgemeinen möchten Säuglinge sich frei bewegen und auch liebevoll berührt werden. Dazu gehören unter anderem sinnliche Erfahrungen über den kindlichen Körper, wie zum Beispiel Baden, Babymassage und spielerisches Turnen. Zum einen trägt dies zum körperlichen Wohlbefinden des Kindes bei und unterstützt die Eltern-Kind-Beziehung. Zum anderen wird das eigene Körpergefühl des Babys gestärkt und es lernt durch diese sanften Aktivitäten auch seinen eigenen Körper besser kennen. Bei Fragen zu den Themen Baden, Babymassage und spielerisches Turnen hilft dir bestimmt deine Hebamme weiter und sie wird dir diese Tätigkeiten im besten Fall sogar vorführen und ausführlich erklären.

Wie weit dein Baby mit 2 Monaten sehen kann, wird sich im Vergleich zum 1. Monat auch ein wenig verändert haben. Je älter dein Baby wird, desto weiter schreitet die Entwicklung der Augenmuskulatur voran und dein Kind lernt nach und nach sich auf Gegenstände zu konzentrieren, die weiter als 20 cm entfernt sind.

 

Schlaf- & Schreiverhalten des Babys im 2. Monat

Neben Aspekten wie körperliches Wachstum und Beziehungsverhalten zwischen Kind und Eltern spielen auch das Schlaf- und Schreiverhalten eine wichtige Rolle in der kindlichen Entwicklung. Viele Eltern, vielleicht auch du, möchten gerne wissen, ob das eigene Baby denn „normal“ schläft und „schreit“, denn auch im 2. Monat ist es gut möglich, dass dein Wonneproppen noch nicht wirklich durchschläft.

 

Vom Schlaf-Wach-Rhythmus zum Tag-Nacht-Wechsel

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass auch im 2. Monat die meisten Babys noch dabei sind, ihren eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus zu entwickeln, dem sie in individuellem Tempo allmählich dem Tag-Nacht-Wechsel anpassen. Daher sollte das eigene Kind auch nicht unbedingt mit anderen Babys verglichen werden oder befreundete Eltern danach gefragt werden, wie lange ihr Baby mit 2 Monaten schläft und wie lange es wach ist. Denn wie viel Schlaf Babys letztendlich im Alter von zwei Monaten benötigen, hängt von ihrer Entwicklung und Persönlichkeit ab.

Spätestens im 5. Monat schläft die Mehrzahl der Babys durch und somit auch die Eltern, wobei Durchschlafen bedeutet, dass die Babys – und dann auch die Eltern – 6 bis 8 Stunden hintereinander, also ohne Unterbrechung, schlafen. Allerdings können Eltern ihr Baby bei der Entwicklung eines konstanten Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützen, indem sie seinen Tagesablauf mit regelmäßigen Aktivitäten, wie zum Beispiel mit Mahlzeiten, Einschlafzeiten und Spaziergängen, gestalten. So können die Schlafphasen deines 2 Monate alten Babys länger werden.

 

Mögliche Gründe für das Schreien

Ähnlich wie das Schlafverhalten ist auch das Schreiverhalten eines Babys eine individuelle Angelegenheit, die sich von außen mal mehr und mal weniger stark beeinflussen lässt. Babys schreien aus den unterschiedlichsten Gründen. Dazu können Hunger, Müdigkeit, Überreizung, nasse Windeln, Schmerzen, Wetter- bzw. Mondphasenfühligkeit, Krankheit, Einsamkeit bzw. Alleinsein und unvertraute Personen oder Umgebungen zählen.

Es liegt an den Eltern herauszufinden, welcher Grund bzw. welche Gründe auf das Schreien ihres Babys zutreffen. Dabei ist es sinnvoll, das Baby zunächst auf den Arm zu nehmen, dort zu wiegen und herumzugehen, es dabei anzublicken, leise mit ihm zu sprechen, ihm ein Lied vorzusingen, die Hand auf den Bauch des Kindes zu legen, Ärmchen und Beinchen zu halten, Schnuller oder Fingerchen zum Saugen zu geben.

In den meisten Fällen hört das Baby nach einer Weile wieder auf zu schreien, wenn seine Bedürfnisse nach Nähe oder Nahrung oder Wechsel der Windel usw. gestillt worden sind. Prinzipiell nimmt das Schreien von Neugeborenen nach der 6. Lebenswoche bis zum Ende des dritten Monats nach und nach ab. Falls du also ein „Schreibaby“ hast, solltest du auf keinen Fall verzagen, denn auch diese Schreiphase geht vorüber. Wenn du trotzdem Bedenken hast und dich überfordert fühlst, kannst du mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt eventuell individuelle Strategien finden, um mit dem Schreien besser umzugehen.

Auch solltest du rechtzeitig mit Nachbarn, die sich durch das (nächtliche) Schreien gestört fühlen könnten, sprechen und sie darüber informieren und dich bei ihnen für ihr Verständnis bedanken. Vielleicht haben die Nachbarn selbst Kinder oder Enkelkinder und können daher leichter nachsichtiges Verständnis für etwaige Schreiperioden deines Kindes aufbringen.

 

Spielverhalten & Sprachentwicklung des Babys im 2. Monat

Wie im 1. Monat dominiert bei Babys auch im 2. Monat in Bezug auf das Spielverhalten das soziale Spiel und das Spiel mit den eigenen Händen. Das soziale Spiel findet zwischen dem Baby und einer Bezugsperson statt, wobei Mimik und Gestik eingesetzt werden. Wichtig zu wissen ist, dass sich das soziale Spiel am besten entwickelt, wenn du dann auf dein Baby eingehst, wenn es sich dir von selbst aktiv zuwendet.

 

Wie Baby im 2. Monat beschäftigen & fördern

Du solltest dein Baby in Ruhe lassen, sobald es das Interesse an dir verliert oder sich abwendet. Beim Spiel mit den eigenen Händen beschäftigt sich das Baby wie im 1. Monat hingegen nur mit sich selbst, indem es sich mit der Hand-Mund-Koordination, der Hand-Augen-Koordination und der Hand-Hand-Koordination auseinandersetzt und dabei den Umgang mit den eigenen Händen erlernt.

Neben dem Spielverhalten findet im 2. Monat auch eine langsame Sprachentwicklung beim Baby statt, deren Voraussetzung sein funktionstüchtiges Gehör ist. Anfangs ist das Baby vor allem am Ausdruck der Stimmen von Bezugspersonen interessiert. Dabei ist die von den Bezugspersonen angewandte „Babysprache“ ein gutes Kommunikationsmittel, da diese der sprachlichen Aufnahmefähigkeit des Babys entspricht. Diese „Babysprache“ wird relativ gut vom Baby wahrgenommen und verarbeitet, so dass es ähnliche vokalartige Laute von sich gibt.

 

Was spielen/machen/unternehmen mit Baby im 2. Monat

Im 2. Monat kannst du mit deinem Baby schon einiges unternehmen. Seid ihr draußen unterwegs, könnt ihr spazieren gehen und frische Luft tanken. Das tut dir und deinem kleinen Schatz gut. Ganz egal, ob du ein Tragetuch verwendest oder deinen Sprössling im Kinderwagen chauffierst, dein Baby kann dich fast überall hin begleiten und erste gemeinsame Ausflüge unternehmen. Denn für dein Kind ist es wichtig, so viel wie möglich in deiner Nähe zu sein – umso besser, dass dein Spatz dank Tragetuch immer bei dir ist.

Seid ihr wieder zuhause angekommen, kann dein Baby auf einer Krabbeldecke oder in einem Laufstall liegen und dabei ein Mobile bestaunen oder den Klängen einer Spieluhr lauschen, denn für einen Greifling ist dein Spatz trotz angeborenem Greifreflex noch zu klein. Ganz viel Kuscheln oder eine schöne Babymassage dürfen natürlich auch nicht fehlen.

 

Ernährung des Babys im 2. Monat

Die Ernährung im 2. Monat ist ähnlich wie im 1. Monat. Das bedeutet, dass das Baby entweder mit Muttermilch, die wichtige Abwehrstoffe enthält, oder Säuglingsmilchnahrung gefüttert wird. Wie oft du dein Baby im 2. Monat stillen solltest bzw. wieviel Muttermilch dein Baby im Alter von 2 Monaten trinken sollte, hat sich nicht wesentlich im Vergleich zum 1. Lebensmonat geändert.

Natürlich kommt es hier immer auf die Entwicklung und den Hunger deines kleinen Schatzes an. Zudem ist es ganz normal, dass sich Mutter und Kind erst aufeinander einstellen und das Stillen zusammen erlernen müssen. Daher kann die Frage, wieviele Stillmahlzeiten im Alter von 2 Monaten normal sind, auch nicht eindeutig beantwortet werden. Jedes Kind ist anders – solltest du allerdings Bedenken haben, dass dein Kind zu wenig trinkt, dann solltest du deine Hebamme oder den Kinderarzt um Rat fragen.

 

Drei Reflexmechanismen

Bei beiden Ernährungsmöglichkeiten (Muttermilch oder Säuglingsnahrung) wird die Nahrungsaufnahme durch drei Reflexmechanismen (Suchreflex, Saugreflex und Schluckreflex) des Babys sichergestellt.

Die Milchbildung in der mütterlichen Brust wird ebenso durch zwei Reflexmechanismen (Milchbildungsreflex und Milchausscheidungsreflex) gesteuert, wobei der wichtigste Reiz für die Milchbildung das Saugen des Babys an der Brust der Mutter ist. Daher ist die produzierte Milchmenge auch dann größer, wenn das Kind häufiger an die Brust angelegt wird.

Falls du aus welchem Grund auch immer dein Kind nicht stillen kannst oder willst, so brauchst du dir bezüglich der Beziehung zu deinem Kind keine Sorgen machen. Denn eine Mutter, die ihr Kind nicht stillt, sondern mit einer Flasche ernährt, kann eine ebenso tiefe Beziehung zu ihrem Kind aufbauen, wie eine stillende Mutter. Falls du Bedenken in Bezug auf das Stillen, die Muttermilch oder die Säuglingsmilchnahrung hast, dann wird dich deine Hebamme oder eine Stillberaterin ausführlich darüber aufklären und etwaige Zweifel aus dem Weg räumen.

 

Körperpflege des Babys im 2. Monat

Auch die Körperpflege des Babys unterscheidet sich im 2. Monat nicht von derjenigen im 1. Monat. Sanfte, natürliche, biologische und babyhautfreundliche Produkte wie Cremes, Puder, Shampoos, Salben und Öle sowie findest du in einem gut sortierten Drogerie- oder Babyfachmarkt. Eine ausführliche Beratung von deiner Hebamme oder einer gut geschulten Verkäuferin helfen dir bei der Auswahl der richtigen Produkte für das Wickeln.

Auch den Vorgang des Windelwechselns und des Badens in der Babybadewanne wird dir deine Hebamme bestimmt erklären, vorführen und mit dir einüben, so dass du dies danach auch im Alleingang erledigen kannst und sich dein Baby dabei rundum wohl und sicher fühlt. Das Windelwechseln wird noch wie vor eine deiner Hauptbeschäftigungen sein, denn wie oft dein Baby im Alter von 2 Monaten Stuhlgang haben wird, hat sich im Vergleich zu den ersten Wochen nicht viel verändert 🙂 .

Im Allgemeinen stellt also auch der 2. Monat eines Kindes eine spannende Zeit mit vielen Entwicklungen dar, welche die frischgebackenen Eltern meistens mit Freude, vielleicht manchmal mit etwas Skepsis zur Kenntnis nehmen. Bei Fragen und Unsicherheiten in Bezug auf die kindliche Entwicklung, Pflege und Umgang mit dem Kind ist es jederzeit ratsam, zunächst die eigene Hebamme und auch einen Kinderarzt zu konsultieren.

Prinzipiell lässt sich die Entwicklung eines Kindes anhand folgender Merkmale relativ gut bewerten, nämlich anhand des Schreiverhaltens, der Aufmerksamkeit und motorischen Aktivität des Kindes, der wöchentlichen Gewichtszunahme und der Wachstumskurve, welche der beste Indikator für eine gute Kindsentwicklung ist. Mithilfe eines Kinderarztes kannst auch du diese Entwicklungsmerkmale überprüfen (lassen) und dann unbesorgt die nächsten Monate und Jahre mit deinem Kind genießen.

 

Ärztliche Untersuchungen im 2. Lebensmonat

Im 2. Lebensmonat deines Kindes stehen in der Regel auch Babys erste Impfungen an. Im Alter von 4-8 Wochen findet die erste Grundimmunisierung der 6-fach-Impfung (Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Poliomyelitis, HIB & Hepatitis B) statt. Zudem wird im 2. Monat auch die 1. Grundimmunisierung gegen Pneumokokken geimpft. Bei Fragen zu den Impfungen wendest du dich am besten an deinen Kinderarzt.

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