Die 10 besten Babyfläschchen im Test & Vergleich 2017




Babys Lieblingsfläschchen

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Egal, ob du stillst oder dein Kleines von Anfang an mit dem Fläschchen gefüttert wird, Babyfläschchen sollten in jedem gut ausgestatteten Haushalt vorhanden sein und gehören zur Erstausstattung für dein Baby. Mit einer Babyflasche kann Papa auch mal eine Nachtschicht übernehmen und du kannst vielleicht zur Abwechslung mal wieder ein paar Stunden durchschlafen. Für unterwegs sind Babyfläschchen ebenfalls wunderbar geeignet, ganz egal ob du vorher abgepumpt hast oder Anfangs- bzw. Folgemlich für deinen kleinen Liebling zubereitet hast.

Im Babyflaschen Test & Vergleich erfährst du alles über die bekannten Hersteller von Babyfläschchen wie NUK, Philips Avent, MAM und Lansinoh und kannst dich darüber informieren, was die Vor- und Nachteile von Babyflaschen aus Plastik oder Glas sind.

Außerdem erhältst du alle nützlichen und praktischen Informationen dazu, wie man Babyfläschchen zubereiten und reinigen kann. Für die perfekte Zubereitung und Reinigung von Babyflaschen sind Fläschchenwärmer, ein Babyflaschenthermometer und Sterilisatoren bzw. Vaporisatoren sehr hilfreich und nützlich.

Wo du das passende Zubehör und die Babyflaschen Testsieger kaufen oder Babyfläschchen mit Namen bedrucken lassen kannst, verrät dir Babys10 am Ende des Artikels

 

Was bei Babyfläschchen wichtig & zu beachten ist

Die Auswahl an Babyfläschchen verschiedener Marken ist groß, so dass Eltern anfangs ganz schön überfordert sein können. Wie soll der Trinksauger der Babyflasche geformt sein? Ist ein brustähnlicher Sauger, der für ein naturnahes Trinkverhalten sorgt, besser geeignet als ein klassischer Sauger? Sind Silikon- oder Latexsauger besser? Ab wann soll das Kind mit der Flasche gefüttert werden? Direkt nach der Geburt oder erst ab dem 3. oder 6. Monat? Was sind die Vor- und Nachteile von Babyflaschen aus Plastik oder Glas? Was sind Einwegbabyflaschen und wofür sind sie am besten geeignet?

All das sind wichtige Fragen, über die du dir vor dem Kauf einer Babyflasche Gedanken machen solltest.

 

Babyflaschen für Neugeborene & Säuglinge in klassischer oder brustähnlicher Form

Je nachdem, wie alt dein Baby ist und ab wann du mit dem Fläschchengeben anfangen möchtest, kannst du zwischen verschiedenen Saugergrößen und -Formen wählen. Es gibt Babyfläschchen, die für Neugeborene ab dem ersten Tag geeignet sind. Bei Neugeborenen ist es wichtig, dass die Öffnung des Trinksaugers relativ klein ist und die Nahrung langsam, kontrolliert und vor allem in der richtig dosierten Menge in Babys Mund und Magen gelangt.

Es gibt klassische Sauger und welche, die der Brustform sehr ähnlich sind. Babyflaschen mit einem strukturierten Sauger in Brustform können für ein entspanntes Trinken deines Kleinen sorgen. Dank des Komfortkissens ist der Trinksauger besonders weich und flexibel und passt so perfekt in jeden kleinen Babymund.

Brustähnliche bzw. naturnahe Sauger sind ideal dafür geeignet, wenn du vom Stillen zur Fläschchennahrung wechseln oder aber Stillen und Fläschchengeben kombinieren möchtest. Ein naturnaher Sauger kann dafür sorgen, dass das an der Brust erlernte Saugverhalten bei der Flasche beibehalten wird und dein Baby so besser mit dem Wechsel zurechtkommt.

Auch bei klassischen Saugern aus Silikon und Latex solltest du darauf achten, dass der Trinksauger flexibel, dehnbar, weich und kiefergerecht ist, damit er sich optimal an den Gaumen deines Kleinen anpassen kann. Eine leicht gerippte bzw. strukturierte Oberfläche ist ebenfalls wichtig. So wird verhindert, dass die Flasche immer wieder aus Babys Mund herausrutscht und das Füttern unnötig unterbrochen wird.

Möchtest du mehr über die Vor- und Nachteile von Silikon- und Latexsaugern erfahren, dann lies dir den Schnuller Test und Vergleich von Babys10 durch.

Generell gilt, dass Babyflaschen mit einem Sauger in Brustform nicht besser sind als die herkömmlichen Sauger. Am besten lässt du dein Kind ausprobieren und entscheiden, mit welcher Form es zurechtkommt und aus welcher Flasche es am liebsten seine Nahrung zu sich nimmt.

Wenn dein Kind älter wird, kannst du ohne Probleme auch Babyfläschchen verwenden, die für einen variablen, mittleren oder schnellen Nahrungsfluss von dünn- und dickflüssiger Nahrung konzipiert sind. Ab ca. dem 3. Monat eignen sich Babyflaschen mit mittlerem Nahrungsfluss, für Babys ab dem 6. Monat sind Trinksauger mit schnellem Nahrungsfluss zu empfehlen.

Eine Übersicht über die gängigsten Sauger- und Lochgrößen bei Babyflaschen findest du im folgenden Abschnitt:

 

Sauger- und Lochgrößen bei Babyflaschen

  • Größe 1: für Säuglinge von 0-6 Monaten
  • Größe 2: Kleinkinder von 0-18 Monaten
  • Größe 3: für Kinder ab 18 Monaten

Die Angaben zu den Altersklassen können je nach Hersteller leicht abweichen und variieren. Wechselst du zwischen unterschiedlichen Marken, solltest du dir die jeweiligen Altersempfehlungen noch einmal genau anschauen.

Je nach Durchlässigkeit werden die Lochgrößen der Babyfläschchen in drei Größen unterteilt:

  • Größe S für dünnflüssige Nahrung wie Muttermilch oder Tee
  • Größe M für Folgemilch
  • Größe L für Folgemilch oder dickflüssige Nahrung wie Brei

 

Babyflaschen mit Anti-Kolik-Ventil

Anti-Kolik-Ventile bei Babyflaschen sind durchaus sinnvoll und können Unwohlsein und Koliken bei deinem kleinen Schatz vermeiden. Babyfläschchen mit Anti-Kolik-System sorgen dafür, dass das Schlucken von Luftblasen während des Trinkens verringert wird und die Luft erst gar nicht in Babys Bauch kommen kann, sondern sie direkt durch Ventile oder Löcher in die Flasche gelangt.

Beim Trinken und Saugen aus der Babyflasche entsteht ein immer größer werdender Unterdruck, der durch zusätzlich einströmende Luft ausgeglichen werden muss. Damit dein Baby beim Trinken nicht den Mund öffnet, um Luft in die Flasche zu lassen und diese dabei aus Versehen schluckt, haben Hersteller wie Avent, MAM, NUK oder Lansinoh verschiedene Anti-Kolik-Systeme für Babyflaschen entwickelt. Die Luft gelangt entweder durch Ventile am Trinksauger oder durch Löcher am Boden in die Babyflasche und sorgt so für einen Druckausgleich.

Diese Babyflaschen haben in dem Sinne eine Anti-Kolik-Wirkung, weil dein Baby durch diese Flaschen weniger Luftblasen schluckt und somit schmerzhafte Blähungen verhindert werden können. Das heißt aber nicht, dass durch eine Anti-Kolik-Babyflasche Koliken zu 100 Prozent vermieden werden können, da diese Symptomatik viele unterschiedliche Ursachen haben kann, die sich nicht alleine auf eine zu hohe Luftzufuhr zurückführen lässt. Leidet dein Kind unter übermäßigen Blähungen und Koliken, wende dich am besten an deinen Kinderarzt oder an deine Hebamme.

 

Babyflaschen aus Glas oder Plastik

Du hast nicht nur bei den Marken, Größen und Saugerformen von Babyflaschen die Auswahl, sondern auch hinsichtlich des Materials. Auch hier gilt, dass man nicht grundsätzlich sagen kann, ob Babyfläschchen aus Glas oder Plastik besser sind. Es kommt ganz darauf an, welche Produkteigenschaften dir persönlich wichtig sind.

Babyflaschen aus Plastik bzw. Kunststoff haben den Vorteil, dass sie leichter als Glasflaschen und bruchresistenter sind. Kunststoffflaschen können zwar auf den Boden fallen, ohne kaputt zu gehen, aber der Nachteil ist, dass sie nicht kratzfest sind. Bei Kratzern in der Babyflasche können sich Milch- und Essensreste sammeln, die letztendlich dazu führen, dass sich dort Bakterien bilden.

Kunststoffflaschen haben aber den Vorteil, dass du sie mit dem Namen deines Schatzes oder seinem Geburtstag bedrucken lassen kannst. Babyfläschchen mit Namen eignen sich hervorragend als Tauf- oder Geburtsgeschenk und lassen sich in vielen verschiedenen Formen und Farben wunderbar und ganz individuell gestalten.

Bei Babyfläschchen aus Kunststoff solltest du unbedingt darauf achten, dass die Flaschen BPA-frei sind und aus unbedenklichen und qualitativ hochwertigen Materialien wie Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA) hergestellt werden. Seit 2011 ist Bisphenol A (BPA) aufgrund seiner gesundheitsgefährdenden Wirkung verboten.

Der Vorteil von Glas-Babyflaschen ist, dass sie komplett geschmacksneutral sind und keinerlei Gerüche annehmen. Außerdem zerkratzen diese Babyflaschen nicht so schnell, sodass sich auch weniger Bakterien sammeln und festsetzen können. Außerdem sind Glasflaschen extrem hitzebeständig. Allerdings sind Babyflaschen aus Glas schwerer als die aus Kunststoff und können leichter kaputtgehen. Vor allem wenn dein Kind anfängt, die Flasche selbst festzuhalten und sie ihm durch seine kleine Patschehändchen auf den Boden fällt, sind Kunststoffflaschen um einiges stabiler. Der Hersteller Lifefactory bietet daher Glas-Babyflaschen mit praktischem Silikonmantel an.

Bei Glasfläschchen solltest du unbedingt darauf achten, dass das Glas keine Sprünge oder kleine feine Haarrisse in der Oberfläche hat, da die Glasfasern sonst in die Nahrung gelangen können.

Egal, ob du dich für Babyfläschchen aus Polypropylen oder Glas entscheidest, achte beim Kauf darauf, dass der Flaschenhals breit genug ist und ein einfaches Befüllen und Reinigen der Flasche möglich ist. Die Weithalsflasche sollte dicht zu verschließen sein, damit ein Auslaufen beim Füttern verhindert wird. Aber bei den Babyfläschchen von Avent, NUK, MAM, Lansinoh und Co musst du dir deswegen keine Sorgen machen.

 

Babyflaschen wie zubereiten & warmhalten


Bei der Zubereitung von Fläschchen und Babynahrung hast du verschiedene Möglichkeiten, für die du jeweils anders Zubehör benötigst. Je nachdem, ob du deine abgepumpte Milch aufwärmen, ein Babyfläschchen mit Milchpulver oder andere Babynahrung zubereiten möchtest, hast du mehrere Optionen, die Babykost perfekt für deinen kleinen hungrigen Schatz zu temperieren. Babykost- und Fläschchenwärmer, eine Thermoskanne, ein Wasserbad und ein Fläschchenthermometer sind praktisches Zubehör.

 

Aufbewahren und Erwärmen von Muttermilch

Beim Stillen hat die Milch immer die perfekte Temperatur und muss nicht erst aufwendig in einem Fläschchenwärmer erwärmt und zubereitet werden. Auch das mehr oder weniger lästige Reinigen und Sterilisieren der Babyfläschchen in einem Vaporisator wird dir erspart. Sollte das Stillen bei dir aus verschiedenen Gründen nicht gehen oder zu schmerzhaft sein, kannst du die Milch jederzeit mit einer manuellen oder elektrischen Milchpumpe abpumpen. Auch wenn du einen wichtigen Termin hast oder mal wieder einen Abend mit deinen besten Freundinnen genießen möchtest, kann dein Kind problemlos die zuvor abgepumpte Milch trinken.

Abgepumpte Milch kannst du bei Raumtemperatur in praktischen Muttermilchbehältern oder Beuteln ca. vier bis sechs Stunden, im Kühlschrank bis zu 48 Stunden aufbewahren oder im Gefrierfach deines Kühlschranks bis zu 14 Tage einfrieren. Erreicht dein Gefrierschrank oder deine Gefriertruhe eine konstante Temperatur von -20 Grad, kann die Muttermilch auch bis zu sechs Monaten eingefroren werden. Am besten für die Aufbewahrung und das Erwärmen von Muttermilch eignen sich hervorragend Einwegbabyfläschchen.

Die Fläschchen kannst du entweder in einem Wasserbad oder einem Fläschchenwärmer erwärmen. 37 Grad sind die optimale Temperatur. Hast du keinen Babykostwärmer und auch kein Flaschenthermometer zur Hand, kannst du die Temperatur an deinem Handgelenk testen. Wenn die Temperatur für dich angenehm ist, ist sie es für dein Baby auch. Alternativ kannst du die Flasche auch an deine Wange halten, hier ist deine Haut ähnlich empfindsam.

Wenn du die Muttermilch eingefroren hast, solltest du sie langsam im Kühlschrank (am besten über Nacht) oder auf niedrigster Stufe deines Flaschenwärmers auftauen lassen. Die aufgetaute Milch sollte innerhalb von zwölf Stunden zubereitet werden und danach auf keinen Fall mehr eingefroren werden. Ist die Milch einmal aufgewärmt worden und hat dein Schatz nicht die ganze Portion geschafft, solltest du Milch kein zweites Mal erwärmen und sie lieber wegschütten.

Die Zubereitung eines Babyfläschchens in der Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, da die Milch nicht gleichmäßig erwärmt wird und wichtige Nährstoffe und Enzyme verloren gehen.

 

Babyflaschen zuhause erwärmen

Wenn du Anfangs- oder Folgemilch für deinen Sprössling zuhause erwärmen möchtest, verfährst du genauso wie bei der Zubereitung von abgepumpter Muttermilch. Es ist wichtig, dass die Babyfläschchen stets sauber und sterilisiert sind, damit keine Keime in die Babynahrung kommen.

Bei der Zubereitung von Fläschchen ist es wichtig, dass du stets abgekochtes Wasser verwendest, damit die Keimbelastung des Wassers deutlich reduziert wird. Die Keime können sich ansonsten rasch in dem Milchpulver vermehren. Das abgekochte Wasser kannst du wunderbar über mehrere Stunden in einer Thermoskanne warmhalten und so ganz schnell ein Fläschchen zubereiten, wenn dein kleiner Schatz Hunger bekommt. Wie genau du Säuglingsmilch mit Milchpulver zubereitest, erfährst du in dem Artikel zu Babynahrung.

Säuglingsmilch und Babykost kannst du in einem Wasserbad oder in einem Babykostwärmer erwärmen, der entweder mit Wasserdampf oder Infrarot funktioniert oder die Nahrung ebenfalls mit Hilfe eines Wasserbads erhitzt.

Wenn es einmal wieder schneller gehen muss und das Wasser für die Säuglingsmilch noch viel zu heiß ist, kannst du es mit Hilfe von dem Nip Cool Twister innerhalb von wenigen Sekunden auf die perfekte Temperatur herunterkühlen. Wenn dein Schatz recht ungeduldig ist, hast du innerhalb einer Minute eine trinkfertige Flasche. Der Nip Cool Twister eignet sich auch hervorragend für unterwegs.

 

Babyfläschchen unterwegs erwärmen und zubereiten

Babyfläschchen kannst du mit dem passenden Zubehör auch ganz einfach und schnell unterwegs oder auf längeren Reisen zubereiten. Es gibt verschiedene Babykostwärmer, die die Babynahrung über mehrere Stunden lang warmhalten und innerhalb von ein paar Minuten auf die gewünschte Temperatur erhitzen.

Für längere Reisen gibt es praktische Babykostwärmer, die du auch im Auto bspw. über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgen kannst. So hast du im Urlaub in wenigen Minuten Gläschen oder ein Babyfläschchen für dein Kleines zubereitet. Einige Hersteller wie Reer bieten praktische 2in1 Babykostwärmer an, die bei Bedarf auch als Sterilisator verwendet werden können.

Für unterwegs eignet sich das selbsterwärmende Babyfläschchen des Herstellers Iiamo, das mit Hilfe einer Heizpatrone innerhalb von wenigen Minuten auf die perfekte Temperatur von 37 Grad erwärmt wird.

Bist du mit deinem Kind nur für ein paar Stunden unterwegs, ist eine Thermoskanne mit warmen, abgekochten Wasser völlig ausreichend und im Park oder am Strand kannst du jederzeit ein Fläschchen mit Milchpulver und Wasser zu einer leckeren Mahlzeit zubereiten.

 

Die besten Babyflaschenwärmer

Fläschchen- und Babykostwärmer sind überaus praktische und effiziente kleine Helferlein, die Babyflasche oder Babybrei erwärmen und bei Bedarf auch warmhalten. Die Temperatur von Milch, Tee oder Brei kann so perfekt eingestellt und muss nicht ständig überprüft werden. Dein kleiner Schatz wird dank eines Flaschenwärmers immer eine perfekt temperierte Nahrung zu sich nehmen, die weder zu kalt noch zu warm ist. Für das Auftauen und Erwärmen von abgepumpter Muttermilch sind einige Babykostwärmer ebenfalls geeignet.

Das Gerät erwärmt das Fläschchen entweder mit Wasserdampf oder Infrarot innerhalb einer gewissen Zeit und kann die Nahrung bei Bedarf auch warmhalten. Einige Babykostwärmer verfügen über eine zusätzliche Sterilisationsfunktion, so können Sauger, Fläschchen oder Schnuller einfach mit Wasserdampf oder Infrarot gereinigt werden.

Die Zubereitung und das Warmhalten von Fläschchen für zuhause oder unterwegs ist damit kinderleicht. Im Babykostwärmer Test und Vergleich von Babys10 erfährst du alles über die Testsieger der Flaschenwärmer von NUK, Philips Avent und Reer.

 

Die besten Babyflaschenthermometer

Ein weiteres unerlässliches Zubehör für die Fläschchenzubereitung sind Babyflaschenthermometer. Diese Thermometer für Babyflaschen messen schnell und zuverlässig die Temperatur und sind in der Anschaffung um einiges billiger als Babykostwärmer. Du kannst zwischen analogen und digitalen Flaschenthermometern wählen, die dir innerhalb von wenigen Sekunden die Temperatur anzeigen. So musst du nicht jedes Mal die unglaublich leckere Kost deines Baby probieren und auch Verbrennungen am Handgelenk sind passé.

Habor, Reer und Lantelme haben gute analoge und digitale Flaschenthermometer, die in Sekundenschnelle die Temperatur der Babynahrung messen können.

 

Wie (oft) Babyfläschchen reinigen

Das Immunsystem deines kleinen Schatzes ist zu Beginn noch nicht so ausgereift und daher anfälliger für krankmachende Keime, Bakterien und andere Krankheitserreger. Umso wichtiger ist es, dass du die Fläschchen und das Zubehör regelmäßig richtig und gründlich reinigst und zumindest in der Anfangszeit auch täglich sterilisiert, um Infektionen vorzubeugen.

Bevor du die Fläschchen das erste Mal benutzt, solltest du sie am besten auskochen und in einem Vaporisator sterilisieren, um zu vermeiden, dass sich irgendwelche Silikon- oder Latexteilchen von der Flasche ablösen und in die Nahrung gelangen.

Na jedem Gebrauch solltest du die Fläschchen, den Trinksauger und den Dichtungsring mit warmen Wasser ausspülen, so können erst gar keine Nahrungsreste in der Flasche haften bleiben. Das Babyfläschchen und das Zubehör solltest du dann gründlich mit Spülmittel und einer Flaschenbürste reinigen, die du günstig im Internet bestellen kannst. Wenn du auf Spülmittel verzichten möchtest, reicht auch heißes Wasser für die Flaschenreinigung aus.

 

Babyfläschchen nicht in der Spülmaschine reinigen

Eine Reinigung von Babyfläschchen in der Spülmaschine ist nicht zu empfehlen, da die Temperatur oft nicht hoch genug ist, um eine Keimfreiheit zu gewährleisten. Erst ab einer Temperatur von 70 Grad können Bakterien abgetötet werden. Selbst wenn dein Geschirrspüler über ein Programm mit einer Temperatur von über 70 Grad verfügt, ist es nicht zu empfehlen, die Flaschen darin zu reinigen. In deiner Spülmaschine werden schmutzige Gläser, Tassen, Besteck und Geschirr gewaschen, daher kann eine ausreichende Hygiene, die für dein Baby in den ersten Lebensmonaten so ungemein wichtig ist, nicht zu 100 Prozent garantiert werden.

 

Babyflaschen auskochen oder im Sterilisator reinigen

Wenn du die Flaschen gründlich gereinigt und ggf. von Spüliresten befreit hast, sollten die Babyfläschchen sterilisiert werden. Hierfür hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst die Flaschen entweder mindestens drei Minuten in kochendem Wasser auskochen oder einen Sterilisator bzw. Vaporisator verwenden, der dir die Arbeit abnimmt. Wenn du dich für die alt bewährte Art des Auskochens entscheidest, ist es wichtig, dass der Topf nur für die Babyfläschchen verwendet wird, da sich sonst fremde Keime in den Flaschen ablagern können. Für Babyfläschchen aus Kunststoff ist diese Art des Sterilisierens nicht unbedingt geeignet, da die Flaschen anfangen können zu schmelzen. Auch die Sauger sind nicht zwingend für diese hohen Temperaturen ausgelegt.

Ein Dampfsterilisator oder Vaporisator sterilisiert die Babyflaschen mit Hilfe von heißem Wasserdampf. Die meisten dieser Geräte verfügen über eine kleine praktische Ablage, auf der du Sauger und Flaschenring ablegen kannst, sodass diese auch ganz einfach sterilisiert werden können. Je nach Gerät und Anzahl der Flaschen sind diese zwischen 8-15 Minuten steril.

 

Mikrowellensterilsator

Wenn du eine Mikrowelle zuhause hast, hast du noch eine weitere Option, die Babyfläschchen deines kleinen Lieblings zu sterilisieren. Es gibt extra Mikrowellenvaporisatoren, die einfach mit Leitungswasser befüllt werden. Der aufsteigende Wasserdampf vernichtet schädliche Bakterien und desinfiziert die Babyfläschchen. Der Mikrowellenvaporisator von Reer meistert diese Aufgabe ganz hervorragend. Diese Geräte für die Mikrowelle sind in der Regel günstiger und kleiner als die herkömmlichen Sterilisatoren. Einige Mikrowellenvaporisatoren sind aber nicht für Glasfläschchen geeignet. Eine weitere praktische Alternative sind Mikrowellen-Sterilisationsbeutel. Du packst einfach Schnuller, Fläschchen und Co mit Wasser in den Beutel, legst diesen für ca. 90 Sekunden in die Mikrowelle und schon ist das gesamte Zubehör steril. Wer zuhause in der Küche nicht allzu viel Platz aber dafür einen Thermomix hat, kann die Fläschchen auch darin zubereiten und sterilisieren.

Im Sterilisator Test und Vergleich von Babys10 erfährst du alles über die besten Babyflaschen-Vaporisatoren.

 

Wie viele Babyfläschchen braucht man

Wie viele Babyflaschen du genau für dein Baby brauchst, lässt sich nicht allgemein beantworten. Es hängt davon ab, ob du dein Kleines stillen, die Milch abpumpen oder dein Neugeborenes von Geburt an mit der Flasche füttern möchtest.

Vielleicht ist es bei dir auch eine Kombination als Stillen, Abpumpen und Fläschchengeben. Du solltest auf jeden Fall zwei bis drei Flaschen zuhause haben und insbesondere in der Anfangszeit auch verschiedene Saugerformen, um herausfinden zu können, womit dein Kleines am besten zurechtkommt.

Sinnvoll ist es, immer etwa ein oder zwei Fläschchen mehr zu haben, als du pro Tag brauchst, denn das Sterilisieren und Reinigen der Flaschen nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch. So kann es nicht passieren, dass dir die Fläschchen ausgehen und dein Schatz quengelig wird, wenn er Hunger hat.

Wenn dein Kind älter wird und du seine Essgewohnheiten und Vorlieben kennst, wirst du von ganz alleine wissen, welche Babyflasche deinem Schatz gefällt und dann kannst du weitere Flaschen in verschiedenen Größen und mit größeren Löchern kaufen.

 

Die drei besten Babyfläschchen im Test

Im Babyflaschen Test erfährst du nun alles über die drei besten Babyfläschchen von Philips Avent, NUK und MAM.

 

Philips Avent

Die Naturnah-Babyfläschchen mit einem brustähnlichen Sauger von Philips Avent sind einfach super. Diese Babyflasche von Avent hat dank der Komfortkissen einen besonders weichen und flexiblen Sauger, der für ein entspanntes Trinken deines kleinen Lieblings sorgt. Der Sauger passt perfekt in den Mund deines Babys und das Doppelventil kann Koliken und Unwohlsein reduzieren, da die Luft in die Flasche und gar nicht erst in den kleinen Bauch deines Kindes gelangen kann.

Der naturnahe Sauger ist optimal dafür geeignet, wenn du vom Stillen zur Flaschennahrung wechseln oder aber Stillen und Fläschchengeben kombinieren möchtest. Die brustähnliche Form des Saugers trägt dazu bei, dass das an der Brust erlernte Saugverhalten beibehalten wird und dein Liebling besser mit dem Wechsel zurechtkommt. Bei diesen Saugern muss dein Kind etwas kräftiger an der Flasche nuckeln, aber das ist an der Brust genauso, was definitiv für das Produkt spricht!

Die Weithalsfläschchen lassen sich dank der breiten Öffnung gut befüllen und wieder reinigen. Sie passen außerdem in jeden herkömmlichen Sterilisator und verfärben auch nach längerem Gebrauch nicht. Die Philips Avent Produkte wurden so entwickelt, dass sie miteinander kompatibel und einfach kombinierbar sind. Das heißt, du kannst jederzeit einen anderen Sauger oder den Aufsatz der Milchpumpe auf den Flaschenhals setzen und sparst dir dadurch einiges an Geld.

 

NUK

Die Babyflaschen von NUK sind ebenfalls unter den Testsiegern. Die Babyflasche ist ebenso wie die von Avent und MAM so geformt, dass sie für Babys kleine Hände leichter zu halten sind. Der Anti-Koliksauger sorgt für ein entspanntes Trinken und einen gleichmäßigen Trinkfluss. Der Trinksauger ist aus Silikon und passt perfekt in Babys Mund. Wenn dein Kind älter wird und auch andere Nahrung wie Tee oder Wasser zu sich nimmt, kannst du den Sauger ganz einfach durch einen passenden ersetzen. Diese Babyflaschen lassen sich perfekt mit dem Babykostwärmen und Sterilisatoren von NUK, aber auch von anderen Herstellern kombinieren.

Die Weithalsflasche gibt keine unangenehmen Plastikgerüche ab, ist dicht und lässt sich einfach mit Nahrung befüllen und reinigen. Auch diese Flasche zeigt nach längerer Verwendung keine unschönen Verfärbungen.

 

MAM

Auch MAM überzeugt mit seinen Babyfläschchen. Das Anti-Kolik-System sorgt mit einem Bodenventil für ein gleichmäßiges Trinken deines Babys. Die Ventilationslöcher am Boden der Flasche regulieren den Druckausgleich, sodass die Milch vollkommen gleichmäßig ohne Luft in Babys Mund gelangen kann. Der Silikonsauger ist symmetrisch und kiefergerecht, so dass die Flasche immer richtig herum in Babys Mund ist und auch nicht herausrutschen kann. Die Babyfläschchen sind ebenso wie die anderen Testsieger komplett dicht, laufen nicht aus und lassen sich leicht befüllen und reinigen.

 

Wo Babyflaschen kaufen

Babyflaschen der namhaften Hersteller wie NUK, Philips Avent und MAM kannst du in den Drogeriemärkten wie dm, Rossmann oder bei Müller kaufen. Im Internet bei Amazon, Babywalz und Co ist die Auswahl etwas größer und du kannst auch Babyflaschen der Marken Chicco, Nuby, Difrax und Tommee Tippee online bestellen. Amazon und andere Onlinehändler haben ebenfalls die Weithalsflaschen NaturalWave von Lansinoh und die praktischen Glasflaschen mit Silikonschutz von Lifefactory im Sortiment.

Wenn du die Babyflasche online bestellst, hast du den Vorteil, dass du ein praktisches Neugeborenen- oder Starterset kaufen kannst, mit dem du nützliches Zubehör für die Erstausstattung wie Schnuller, Babykostwärmer und Sterilisator erhälst. Ein solches Starterset bieten bspw. Philips Avent und NUK an.

Außerdem kannst du im Internet deine Babyflasche auch mit dem Namen und dem Geburtsdatum deines Kindes individualisieren und gestalten lassen. Babyfläschchen mit Namen sind ein tolles und preiswertes Geschenk zur Geburt und zur Taufe.

Amazon hat aber nicht nur Babyfläschchen mit Namen im Angebot, sondern bietet auch den Spaßvögeln unter uns eine breite Palette an Babyfläschchen mit witzigen und lustigen Aufdrucken an. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Babyflasche, die aussieht wie ein Bierkrug? So eine Bierkrug-Babyflasche zum Nuckeln sorgt mit Sicherheit nicht nur auf dem Oktoberfest für amüsiertes Gelächter.

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