Die Top10 der leckersten Babynahrung




Babys Lieblingsspeisen

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Mit einer ausgewogenen Babynahrung sorgst du für Babys gesunden Start ins Leben. Da dein Liebling von Tag zu Tag größer wird, muss er ausreichend essen und trinken, um groß und stark zu werden. Hipp, Holle, Humana, Beba oder Alnatura bieten für deinen kleinen Spatz leckeres Milchpulver sowie Babynahrung mit wichtigen Nährstoffen an, um das Heranwachsen zu unterstützen. Doch wann musst du deinem Kleinen welche Nahrung geben? Und was ist denn eigentlich Pre-Nahrung?

Babys10 hat für dich alle nützlichen Informationen, Erfahrungen und Empfehlungen rund um Milchpulver und Babynahrung zusammengestellt und erklärt dir, welche Nahrung für welchen Entwicklungsstand geeignet ist und was der Unterschied zwischen der Anfangsnahrung, der Folgenahrung, der Spezialnahrung und der Beikost ist.

Außerdem erklärt dir Babys10, wie du Milchpulver und Babynahrung optimal zubereitest, auf was du dabei achten solltest, wie du deinen Spatz an Beikost gewöhnst und wo du Vollmilchpulver und Babynahrung kaufen kannst. Na dann, bon Appetit!

 

Lieblingsspeisen für jedes Alter

Damit dein kleiner Spatz groß und stark wird, muss er ausgewogen und gesund ernährt werden. Doch viele Begriffe wie 1-Nahrung oder 3-Nahrung verwirren, die Kaufhausregale von dm, Rossmann, Rewe, Aldi und Lidl sind vollgestopft mit Baby-Milchpulver von Hipp und Holle sowie mit Bio-Babynahrung von Humana, Alnatura und Beba und und und… Doch keine Sorge, Babys10 ist immer an deiner Seite und erklärt dir, welche Kost für deinen Spatz optimal ist und wie sie zusammengesetzt ist.

 

Säuglingsanfangsnahrung

Die WHO (World Health Organization) empfiehlt allen Müttern, ihr Baby in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen. Denn in der Muttermilch sind viele wertvolle und alle natürlichen Stoffe enthalten, die ein Neugeborenes benötigt. Die Muttermilchnahrung sorgt so für ein gesundes Wachstum und unterstützt die mentale und motorische Entwicklung deines Kindes. Außerdem wird das Allergierisiko gemildert, da die enthaltenen Antikörper einen wertvollen Schutz vor Infekten liefern. Stillen ist also unumstritten die beste Option für dein Baby.

Möchtest oder kannst du vielleicht aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht stillen, so kannst du für dein Baby auch hochwertiges Vollmilchpulver oder Bio-Milchpulver von Hipp, Beba, Milupa oder Holle kaufen und zubereiten. Diese sogenannte Pre-Nahrung ist der Muttermilch am ähnlichsten und enthält alle Nähr- und Mineralstoffe, die dein Säugling für eine optimale Entwicklung benötigt.

 

Welche Inhaltsstoffe sind in Pre-Nahrung enthalten

Die Zusammensetzung eines Baby-Vollmilchpulvers von Babylove oder Aptamil ist der Muttermilch weitestgehend angepasst: Kuhmilch enthält einen höheren Eiweißanteil als Muttermilch. Damit die Pre-Nahrung für deinen Spatz leichter und genauso gut verdaulich ist wie Muttermich, wird ein Teil des Kuhcaseins (Proteinanteil der Milch) entfernt und durch Molkeneiweiß ersetzt.

Für die Nährstoffversorgung deines Kleinen wird dem Milchpulver zusätzlich eine gesetzlich festgelegte Menge an Mineralstoffen und Vitaminen zugesetzt. Sobald du das Pre-Milchpulver mit Wasser vermengst, entsteht eine dünnflüssige Konsistenz, die der Muttermilch sehr ähnlich ist. Die Pre-Nahrung kannst du deinem Kleinen in den ersten vier bis sechs Monaten als Alleinnahrung geben.

Die 1-Nahrung steht für eine teiladaptierte Nahrung, das heißt, ein Großteil des Milchpulvers ist der Muttermilch angeglichen, es enthält jedoch mehr Eiweiß und einen leicht erhöhten Anteil Milchzucker sowie Stärke. Durch diese Zusammensetzung ist die 1-Nahrung sämiger als die Pre-Nahrung, sättigt dein Baby mehr und bleibt länger im Magen-Darm-Trakt. Hat dein Spatz einen Bärenhunger, wird er mit dieser Mahlzeit sehr zufrieden sein. Du kannst dein Baby das gesamte erste Lebensjahr mit der 1-Nahrung füttern.

 

Folgenahrung

Die Folgemilch – auch 2-Nahrung genannt – ist nicht als Ersatz für Muttermilch während der ersten sechs Monate geeignet. 2-Nahrung fungiert als Nahrungsfolge nach der Anfangsmilch und sollte Teil einer gemischten Kost sein. Wenn du also deinem Sprössling bereits Beikost fütterst, kannst du ihm die Folgemilch von Nestle (bspw. Beba), Bebivita oder Hipp geben, die im Vergleich zur Anfangsmilch einen erhöhten Eisengehalt aufweist und so den Eisenspeicher deines Babys wieder auffüllt.

Die 2er-Milch kannst du deinem Kleinen bis zum Ende des Flaschenalters geben. Durch ihren Stärkegehalt ist sie altersgerecht sättigend und enthält alle wichtigen Nähr- und Aufbaustoffe, die dein Baby benötigt. Die 3er-Milch hat einen noch höheren Stärkegehalt, wodurch sie mehr sättigt als die 2er-Milch und ist ab dem zehnten Monat in Kombination mit Gläschen und Breien geeignet.

 

HA-Nahrung & Spezialnahrung

Bist du oder dein Partner Allergiker oder leidet einer von euch an Neurodermitis oder Asthma, dann besteht ein erhöhtes Allergierisiko für euren kleinen Spatz. Hat dein Kleines immer wieder Verdauungsprobleme oder Bauchschmerzen und schreit sehr viel, kann es möglich sein, dass es eine Kuhmilchunverträglichkeit hat oder laktoseintolerant ist. Deshalb solltest du mit deinem Liebling einen Kinderarzt aufsuchen und nach Rücksprache mit dem Arzt deinem Sprössling Hypoallergene Babynahrung (abgekürzt HA) oder spezielle Nahrungsmittel geben.

 

Hypoallergene Babynahrung

Um eine allergische Abwehrreaktion hinauszuzögern oder diese bestmöglich zu verhindern, solltest du deinem Kind eine HA-Babynahrung geben. In dieser Babymahlzeit sind die Eiweiße in Bruchstücke aufgespalten und überlisten den Darm deines Kleinen, da der Darm das hydrolisierte Eiweiß nicht als fremdartig ansieht und ohne Reaktion passieren lässt.

Es gibt die HA1 als Anfangsmilch und die HA2 als Folgemilch, beide sind nicht sonderlich süß. Auch wenn deinem Baby die Milch anfangs nicht schmeckt, solltest du sie nicht nachträglich mit Zucker süßen. Ist dein Liebling nicht allergiegefährdet, solltest du ihm auch keine Hypoallergene Babynahrung zur Vorbeugung geben.
Von Humana gibt es ein komplettes Programm für Hypoallergene Babynahrung, unter anderen HA PRE, HA 1 und HA 2 Milchpulver.

 

Kuhmilchfreie Babynahrung

Hat dein Baby Magen-Darm-Beschwerden und vielleicht zusätzlich einen Hautausschlag, so könnte dies eine allergische Reaktion auf eine Kuhmilchallergie sein und du solltest mit deinem Kleinen einen Kinderarzt aufsuchen. In diesem Falle reicht die normale Hypoallergene Babynahrung nicht aus und dein Spatz benötigt eine Milch, deren Eiweiß in kleinste Bestandteile zerlegt ist.

Humana SL wurde speziell für Babys entwickelt, die an einer Kuhmilchallergie oder Laktoseintoleranz leiden. Auch das Novalac Allernova Milchpulver zählt zur Hypoallergenen Babynahrung und eignet sich sehr für Säuglinge mit einer Allergie gegen Kuhmilch.

 

Laktosefreie Babynahrung

Die Kuhmilchallergie ist nicht zu verwechseln mit einer Laktoseintoleranz. Bei einer Intoleranz fehlt dem Körper ein Enzym, das den Milchzucker nicht abbauen kann und so Verdauungsprobleme verursacht. Deshalb empfiehlt es sich, deinem Sprössling spezielle Säuglingsnahrung zu geben.

Übrigens: Laktoseintoleranz bedeutet für dein Kleines nicht, dass es sein künftiges Leben strikt auf Lebensmittel wie Milch, Joghurt und Co. verzichten muss. Vielmehr gilt es sich bewusst mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen und ausgewogen zu essen.

Auch bei einer Laktoseintoleranz kann das Humana SL Spezialmilchpulver verwendet werden. Hipp, Alnatura oder Holle haben sämtliche laktosefreie Milchpulver in ihrem Sortiment, so dass auch für deinen kleinen Spatz etwas Leckeres dabei ist.

 

Beikost

Was ist Beikost

Mit Beikost ist jedes Lebensmittel und auch Getränk außer Muttermilch und Säuglingsmilch gemeint, die du deinem Baby flüssig, püriert oder gekocht zubereiten kannst. Die meisten Ärzte und Hebammen würden dir empfehlen, deinen Säugling bis zum sechsten Lebensmonat mit Muttermilch zu stillen.

Fütterst du dein Kleines aber mit industrieller Babymilchnahrung, kann es gut sein, dass es schon früher nicht mehr ausreichend gesättigt ist und schneller Hunger bekommt. Dein kleiner Sprössling macht enorme Entwicklungsschritte, wächst sehr schnell und wird aktiver. Da sich nun sein ganzer Organismus umstellt und viele Energiereserven verbraucht werden, braucht er ausreichend Nahrung, die ihm die benötigten Nährstoffe zuführen und den erhöhten Energiebedarf stillen.

 

Wann erste Beikost

Doch woran erkennst du, ob dein Spatz schon bereit ist für die erste Beikost? Achte auf die Signale, die dir dein Baby sendet. Es wird meist unruhig und quengelig, will öfter an die Brust oder ist nach dem Fläschchen einfach nicht mehr satt zu bekommen. Ein weiteres Anzeichen ist das Schmatzen am Fäustchen, dadurch will dein Kleines den Hunger signalisieren. Sobald dein Spatz seinen Hals und das Köpfchen aufrecht halten und schon abgestützt sitzen kann, wird er feste Nahrung sicher schlucken können und ihr könnt die ersten Versuche mit Beikost starten.

 

Baby mag keine Beikost

Bitte setze dich und dein Baby nicht unter Druck. Ist dein Kind nach einigen Monaten noch nicht bereit für den großen Schritt, „normale“ Nahrung mit dem Löffel aufzunehmen, lass ihm einfach noch ein bisschen Zeit. Das erste Mal richtige Nahrung zu sich zu nehmen, ist für deinen Liebling etwas ganz Neues.

Der Löffel ist anders geformt als der Sauger und dein Kleines muss zunächst die Nahrung von dem Löffel in den Mund schieben und dann auch noch kauen, bevor es den Brei hinunterschlucken kann. Dabei schmeckt das Essen ganz anders als die bisherige Milchnahrung, die dein Spatz sonst gewöhnt ist. Wow, was für eine Umgewöhnung! Warte deshalb noch einige Wochen ab, dann klappt es ganz bestimmt von alleine.

 

Wie gewöhne ich mein Baby an Beikost

Nimm dir genügend Zeit für die Umstellung deines Lieblings auf Beikost. Denn Babys kleiner Körper muss sich erst an die neue Nahrung gewöhnen. Du solltest deinem Liebling Tag für Tag spielerisch und ohne Zwang zunächst immer nach dem Stillen die Beikost anbieten und ihn so langsam daran gewöhnen.

Muttermilch sollte bis zum Ende des ersten Lebensjahres die Hauptnahrungsquelle sein, aber lass dein Kind selbst entscheiden, ob und in welchen Mengen es Kindermilch oder Beikost zu sich nehmen mag. Dein Baby und du sollten außerdem gut gelaunt und ausgeschlafen sein. Denn wenn dein kleiner Spatz müde oder gar ausgehungert ist, wird es mit dem Füttern nicht so richtig klappen.

 

Woraus besteht Babys erste Beikost

Ergänze die Mutter- bzw. Folgemilch mit pürierten Pastinaken- oder Karottenbrei, beide Gemüsesorten werden in der Regel gut von Säuglingen vertragen. Tipp von babys10: Die erste Beikost sollte zur Mittagszeit gegeben werden, damit sie abends nicht so schwer im Magen liegt. Mögliche Unverträglichkeiten würden am Abend Babys Schlaf unnötig stören.

 

Wie Beikost füttern

In den ersten Tagen solltest du deinem Kleinen nur wenige Löffelchen des Breis geben, damit sich sein Körper ganz langsam an die neue Kost gewöhnen kann. In den darauffolgenden Tagen kannst du ihm immer mehr Gemüse und zusätzlich Milch geben, bis es satt ist. Verschlingt dein hungriger Schatz bereits eine komplette Gemüsemahlzeit, kannst du die darauffolgende Milch weglassen, jedoch solltest du dann deinem Liebling den restlichen Tag über Muttermilch bzw. das Fläschchen geben.

Schmeckt deinem Spatz die Mittagsmahlzeit bereits so gut, kannst du einige Wochen später die Milch am Abend durch einen Milchbrei ersetzen. Denke auch hier daran, langsam Löffelchen für Löffelchen zu füttern. Klappt das alles wunderbar, kannst du sogar einige Wochen darauf deinen Kleinen nachmittags beginnen mit Obstbrei zu füttern.

Du solltest pro Woche immer nur ein neues Lebensmittel einführen, damit du bei Unverträglichkeiten direkt den „Übeltäter“ erkennen kannst. Außerdem muss sich der Organismus deines Kleinen erst einmal an die Umstellung gewöhnen, deshalb ist weniger oft mehr. Starte mit milden und leicht verdaulichen Lebensmitteln und mische nicht zu viel. Achte auch immer auf Babys Signale und wie es die Nahrung verträgt.

 

Welche Gemüse-, Obst-, und Getreidesorten für Beikost

Viele Eltern füttern anfangs gerne Gemüsesorten zu: Kartoffeln, Blumenkohlröschen, Brokkoliröschen, Pastinaken, Karotten, Zucchini und Kürbis sind die Top-Favoriten. Du kannst deinem Sprössling aber auch geriebenen Apfel oder Birne anbieten. Ist das Obst bereits etwas braun oder dünstest du es an, ist es meist leichter verdaulich. Falls du lieber auf Getreide zurückgreifen willst, eignen sich Reis oder auch eisenreiche Hirse sehr gut, da diese mild schmecken.

 

Trinken

Denke auch daran, dass dein Baby durch die Aufnahme fester Nahrung jetzt verstärkt Durst hat. Deshalb ist es sehr wichtig, genügend Flüssigkeit aufzunehmen und ausreichend zu trinken. Apropos Trinken: Nimmst du denn auch genügend Flüssigkeit zu dir? Durch den ganzen Stress mit der Geburt, Besorgungen und Babys Entwicklungen solltest du auch an dich denken und vor allem auf dich achten. Hol dir doch am besten gleich ein Glas Wasser und vergiss nicht im Laufe des Tages genügend zu trinken.

Im ersten Lebensjahr eignet sich auch für deinen Spatz Wasser, nach und nach kannst du ihm ungesüßten Tee oder verdünnten Apfel- oder Traubensaft (1:3) anbieten.

 

Wie Babynahrung zubereiten/erwärmen/pürieren

Babys10 erklärt dir, wie du für deinen kleinen Säugling das Fläschchen zubereitest, wie du Babynahrung erwärmen und wie du am besten Beikost für deinen Liebling selbst kochen kannst.

 

Fläschchen zubereiten

Bereitest du deinem Spatz das Fläschchen mit Milasan, Hipp, Aptamil oder Milupa Milchpulver zu, so solltest du zunächst deine Hände gründlich waschen, um Keime und Bakterien aus dem Weg zu schaffen.

Auf der Packungsanleitung des Herstellers ist die Trinkmenge sowie Dosierung für das jeweilige Alter angegeben. Beispielsweise kann für dein zwei Monate altes Kind mit einer Mischung von 150 ml abgekochtem Wasser und fünf Messlöffeln Hipp Milchpulver eine trinkfertige Säuglingsnahrung von 170 ml zubereitet werden.

Koche nach dem Händewaschen frisches Leitungswasser in einem herkömmlichen Wasserkocher für die Babynahrung ab, fülle die benötigte Menge Wasser in ein Babyfläschchen und warte so lange, bis es auf 40-50 Grad abgekühlt ist. Du kannst dies beschleunigen, indem du das Fläschchen in ein kaltes Wasserbad stellst oder den Nip Cool Twister verwendest. Sobald du das Fläschchen gut anfassen kannst, fülle 2/3 der Wassermenge in ein zweites Fläschchen und gib die angegebene Menge Milchpulver von Alete, Hipp oder Beba dazu.

Verschließe das Fläschchen und schüttle es kräftig, damit sich das Pulver gut auflöst. Nun kannst du das restliche abgekochte Wasser von dem ersten Fläschchen dazugeben und die Babynahrung nochmals gut durchschütteln. Drehe die Flasche anschließend um und teste die Temperatur, indem du einige Tropfen auf deinen Arm spritzt oder das Fläschchen an deine Backe hältst. Eine Temperatur von 37 Grad ist ideal. Fällt es dir schwer, die Temperatur der Babynahrung zu schätzen, kannst du alternativ auch ein Babyflaschenthermometer kaufen.

Welche Fläschchen für dein Baby geeignet sind, was du beim Kauf beachten und wie oft du sie reinigen solltest, erfährst du im Babyfläschchen Test und Vergleich 2017.

 

Babynahrung erwärmen

Möchtest du für deinen Liebling Hipp, Alete, Milupa oder Nestle Babynahrung aus dem Gläschen zubereiten, solltest du zunächst abschätzen, wie groß Babys Hunger ist und eine entsprechende Portion im Wasserbad oder in der Mikrowelle erwärmen. Möchtest du die Mahlzeit im Wasserbad zubereiten, achte immer darauf, dass das Wasser nicht heißer als 70 Grad ist, da sich sonst das Etikett lösen und dir das Glas aus der Hand fallen kann. Das Gläschen stellst du geöffnet in das Wasserbad und wartest einfach so lange ab, bis es warm ist.

Erwärmst du das Essen in der Mikrowelle, nimm vorher unbedingt den Deckel ab und lege einen Porzellanteller darüber. In ca. 60 Sekunden bei 360 Watt ist Babys Mahlzeit ganz schnell fertig. Achtung: Bereits erwärmte Reste solltest du nicht noch einmal verwenden, nicht erwärmte Reste kannst du verschlossen ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Alternativ kannst du auch einen Babynahrungszubereiter benutzen. Die Zubereitung sowie das Warmhalten für Babys Nahrung ist mit einem Babykostwärmer super einfach. Wie ein Fläschchen- und Babykostwärmer genau funktioniert und wie du ihn richtig anwendest, erfährst du in dem Artikel Babyflaschenwärmer.

 

Beikost selbst zubereiten

Möchtest du Beikost für deinen Kleinen selbst zubereiten, kannst du einige Tipps aus dem folgendem Video entnehmen:

 

 
Falls du einen Thermomix besitzt, findest du auf Google sämtliche Rezepte, um leckere, selbstgemachte Babynahrung für deinen kleinen, hungrigen Spatzen zuzubereiten.

Wie wäre es denn mit einem leckeren Gemüsebrei? Für ca. 2 Portionen benötigst du 180 g Möhren, 60 g Bio-Hähnchenfleisch, 120 g Kartoffeln, 400 g Wasser, 70 g Orangensaft sowie 15 g Rapsöl. Fülle das Gemüse sowie das Fleisch in den Garkorb und mixe alles drei Sekunden lang auf Stufe 5.

Das zerkleinerte Essen kannst du nun in den Gareinsatz geben und mit dem Wasser befüllen. Lasse alles 15 Minuten auf der Stufe 1 garen. Danach kannst du wieder alles in den Garkorb geben und mit ein bisschen Garflüssigkeit, dem Öl und Saft auffüllen. Püriere die Mahlzeit noch einmal 30 Sekunden lang auf Stufe 10 durch. Abschließend kannst du den Brei im Thermomix abkühlen. Et voilà, fertig ist Babys selbstgemachter Lieblingsbrei!

 

Was bei Babynahrung wichtig und zu beachten ist

Achte darauf, deinem Kleinen die richtige Babynahrung je nach Alter und Entwicklung zu geben und die empfohlene Dosiermenge sowie die Zubereitungshinweise auf der Verpackung einzuhalten. So stellst du eine optimale Zubereitung der Mahlzeit deines Schatzes sicher.

Fläschchenzeit ist Kuschelzeit: Babys lieben den engen, körperlichen Kontakt zu Mama und Papa während dem Fläschchengeben, denn es erinnert sie an den Mutterleib. Auch wenn sie älter werden, sollten sie während der Fläschchenzeit die volle elterliche Aufmerksamkeit bekommen.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, welches Essen denn jetzt für deinen Schatz das beste ist, informier dich bei deiner Hebamme, Kinderarzt oder frage deine Freundinnen, welche Babynahrung sie empfehlen können. Auch Stiftung Warentest oder Öko-Test analysieren immer wieder Babynahrung & Milchpulver verschiedenster Hersteller.

 

Geöffnete Babynahrung

Angebrochene Packungen von einer Babynahrung solltest du gut verschließen und nicht im Kühlschrank, sondern an einem trockenen Ort in der Küche aufbewahren, um die Bildung von Bakterien zu vermeiden.

 

Milchpulver-Portionierer

Milchpulver-Portionierer sind der ideale Begleiter für unterwegs: Fülle einfach die nach dem Hersteller angegebene Menge an Milchpulver in den jeweiligen Behälter. Möchtest du Babys Fläschchen zubereiten, so kannst du das Milchpulver einfach mittels dem Einfülltrichter im Deckel in das Fläschchen umfüllen und mit Wasser aufgießen.

Die Firma Reer bietet einen Milchpulver-Portionierer für Babynahrung an, der aus einem dreiteiligen Set inklusive verschließbarem Befülltrichter als Deckel für die oberste Box besteht. Die Milchpulverdose ist auch ideal für unterwegs. Der Milchpulver Portionierer ist spülmaschinengeeignet, darf jedoch nicht ausgekocht oder in der Mikrowelle erwärmt werden. Dafür bekommst du das Set bereits für günstige 5 €!

 

Philips Avent Aufbewahrungssystem

Philips Avent hat das VIA Aufbewahrungssystem für Babynahrung konzipiert, das extrem praktisch und aus hitzebeständigem, robustem Kunststoff gefertigt ist. Ob abfüllen, einfrieren oder auftauen – das Aufbewahrungssystem für Babys Lieblingsspeisen ist so gut verarbeitet, dass es stets dicht hält und nichts ausläuft. Damit du den Durchblick behältst, kannst du die Behälter stapeln und beschriften. Chaos, adios!

In dem Set sind zehn Becher zu je 180 ml und zehn Becher zu 240 ml inklusive 20 Deckel und einem Fütterlöffel enthalten. Das Aufbewahrungssystem für Babynahrung ist also auch ideal für unterwegs: Der nächsten Fahrradtour und Reise mit dem Flugzeug steht also nichts mehr im Wege! Die Becher und Deckel sind mikrowellengeeignet und du kannst sie sogar in die Spülmaschine packen. Das hochwertig verarbeitete System kannst du ab ca. 35 € online bestellen.

 

Wo Babynahrung & Milchpulver kaufen

Rossmann und dm haben einen eigenen Online-Shop, in dem du alle Produkte rund um Babynahrung günstig bestellen kannst. Ob Milchpulver und Spezialnahrung, Menüs und Gläschen, Snacks und Desserts, hier findest du alles, was Babys Herz begehrt.

Amazon, Rossmann, Aldi, Lidl, Netto, Penny, Kaufland und Rewe bieten sämtliche Gläschen von Hipp Bio Combiotik, Alete und Babydream an: Von Bio-Brokkoli mit Kartoffeln über Pasta mit Gemüse & Rind bis hin zum Bio Früchte-Spaß mit Waldbeer-Geschmack ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Milchpulver von Milupa, Nestle und Holle kannst du dort kaufen. Babys10 wünscht deinem Spatz einen guten Hunger!

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