Gute Nacht, Baby! Alles rund um Babys Schlaf



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Ein ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Babys und in den ersten Wochen und Monaten gehen für dieses Hobby in der Regel 18 h pro Tag drauf. Auch wenn das ständige Windeln-voll-machen und das andauernde Gefüttert-werden-wollen ganz oben mit dabei sind und insbesondere für Mama und Papa eine zeitintensive Beschäftigung sind, macht bei den Top10 der beliebtesten Freizeitaktivitäten etwas ganz anderes das Rennen: Die Rede ist von Babys Schlaf.

Dein kleiner Fratz wird nach den ganzen vielen aufregenden und spannenden Eindrücken, die es jeden Tag erlebt, sehr müde und möchte schlafen – und das gut und gerne ¾ des Tages. Erst nach ein paar Monaten lernt und erkennt dein Baby eine gewisse Routine und findet auch in der Nacht Schlaf – soweit zumindest die Theorie.

Bis es jedoch für einen angenehmen Babyschlaf soweit ist, kann die eine oder andere schlaflose Nacht so ziemlich an den Nerven reiben sowie Mamas und Papas Geduld ganz schön auf die Probe stellen. Das nächtliche Aufstehen gehört ebenso zu den elterlichen Freuden wie das häufige Müde- und Gerädertsein. Auch wenn diese Phase irgendwann vorbei sein wird (und das wird sie – versprochen!), ist das Schlafverhalten des eigenen Babys für viele Eltern zunächst ein großes Rätsel.

Aber keine Sorge, babys10 hat auf dieser Seite alles über Babys Schlaf zusammengestellt und geht u.a. den folgenden Fragen nach: Warum schläft mein Baby nicht durch? Warum schlafen Babys überhaupt unruhig? Und vor allem – was kann ich tun, damit mein Baby endlich durchschlafen kann? Falls der Drang nach mehr Wissen, Tipps und Ideen noch immer nicht gestillt sein sollte, finden sich am Ende auch die von babys10 auserwählten Ratgeber.

 

Warum schlafen Babys so viel

Eltern, die ein Schreibaby haben und nahezu schlaflos durch die Nacht tigern, mag vielleicht gar nicht auffallen, dass auch ihr Baby in Summe doch ganz schön viel schläft. Vielleicht fragst du dich aber auch manchmal, wie viel Schlaf Babys überhaupt brauchen und warum sie so viel schlafen: Babys mögen zwar zunächst nicht einen bestimmten Schlafrhythmus oder gar definierte Schlafphasen haben, aber im ersten Jahr kommt dein Baby trotz Schlafproblemen auf ca. 18 Schlafstunden pro Tag.

Da ergibt sich dann eben auch die Frage, warum Babys eigentlich so viel schlafen. Ist das Baby aus unserer Sicht doch recht unproduktiv – schließlich wird es gefüttert, gestreichelt und die meiste Zeit von dir getragen oder im Kinderwagen spazieren gefahren. Bist du gerade nicht mit dem Windeln wechseln beschäftigt, sorgst du zusätzlich auch noch dafür, dass der kleine Fratz wieder frisch gewaschene Strampler und Bodys im Kleiderschrank hat. Demnach hättest du dir eigentlich 18 h Schlaf verdient.

Aus der Sicht deines Babys sieht das aber alles etwas anders aus, denn besonders in der Anfangszeit ist das Leben außerhalb deines Bauches für dein Baby seelisch und auch körperlich sehr anstrengend und eindrucksvoll. Alles ist ungewohnt, vollkommen neu und es prasseln unglaublich viele neue Eindrücke und Erfahrungen auf so ein kleines Wesen nieder, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Deswegen schlafen Babys sehr viel und haben auch einen so hohen Schlafbedarf. Das ganze Leben ist für dein Baby neu: Die Menschen, die Umgebung, Geräusche und Gerüche, die Fähigkeiten des eigenen Körpers – alles, was dein Baby wahrnimmt, muss es erstmal verarbeiten – und das kann es am besten im Babyschlaf.

Da ist es auch ganz verständlich, wenn dein Baby müde wird und so viel schlafen muss. Wenn dein Baby plötzlich viel schläft, hat es möglicherweise besonders viele Eindrücke zu verarbeiten oder durchlebt einen Wachstumsschub. Übrigens: Es kann sein, dass dein Baby mit offenen Augen schläft. Das ist nicht weiter bedenklich – früher oder später werden kleinen Äuglein von alleine zufallen.

 

Warum schlafen Babys mit den Armen nach oben

Das Schlafverhalten deines Babys bringt ganz schön aufregende Schlafpositionen mit sich. Schläft dein Baby mit den Armen nach oben, sieht das nicht nur zuckersüß aus, sondern hat auch einen ganz bestimmten Grund: Schläft dein Spatz mit den Armen nach oben, dann zeigt diese Schlafposition von deinem Baby, dass es sich gerade im Tiefschlaf und in einer für Babys angenehmen Position befindet. Dein Nachwuchs ist glücklich und zufrieden, dein Baby liegt entspannt in seinem Babybettchen und träumt von Esel Emmi oder der kleinen Raupe Nimmersatt.

Du wirst jetzt (wahrscheinlich) ein bisschen Zeit für dich haben, also nutze den Babyschlaf, genieß die freien Minuten und gönn dir ein wenig Ruhe. Weckst du dein Baby jetzt auf, wird es lautstark quengeln, daher solltest du das Staubsaugen lieber auf später verschieben und deine kleine Auszeit mit einer Tasse Tee auf der Couch genießen.

 

Warum schläft mein Baby mit dem Kopf in der Matratze & dem Po nach oben

Viele Eltern machen sich Sorgen, dass die Schlafposition schädlich für ihr Baby ist, weil es heißt, dass Babys nicht auf dem Bauch schlafen sollen. Oft ist es so, dass Babys ihre Beinchen anwinkeln, das Gesicht auf die Matratze legen und dabei den Po nach oben in die Höhe stecken – warum sie das machen, ist ungeklärt, aber scheinbar geht es den Babys dabei gut und bisher hat auch kein Baby in dieser Schlafposition Schaden davon getragen.

Dass Babys mit offenem Mund schlafen und ein bisschen schnarchen, ist übrigens auch völlig normal – es ist schon immer wieder erstaunlich, wie groß die Ähnlichkeiten zwischen Kindern und ihren Eltern sind (in diesem Fall sind die Gemeinsamkeiten zum Papa nicht zu übersehen :).

 

Was Baby zum Schlafen anziehen

Bei all den Fakten rund um Babys Schlaf stellt sich auch die Frage, was du deinem Baby zum Schlafen anziehen kannst. Hier gilt: Weniger ist manchmal eben doch mehr. Grundsätzlich gilt, das Baby nicht zu überhitzen. Achtung – kalte Händchen und Füßchen bedeuten nicht, dass deinem Baby kalt ist!

Zur Grundausstattung gehört auf jeden Fall ein Babyschlafsack (einen für den Winter und einen leichteren für warme Sommertage), ein
Schlafoverall für Babys (Schlafstrampler) oder ein Babyschlafanzug sowie eine Windel und Unterwäsche. Welcher Schlafsack für dein Baby im Winter und im Sommer am besten geeignet ist und in welchem Schlafanzug sich wunderbar träumen lässt, erfährst du im babys10 Babyschlafsack und Schlafanzug Test und Vergleich. Denn es ist wichtig, dass du deinem Baby zum Schlafen nicht zu warme und nicht zu kalte Sachen anziehst und für eine angenehme Temperatur im Schlafzimmer sorgst.

 

Was Baby zum Schlafen anziehen im Winter

Zum Schlafen kannst du deinem Baby im Winter das anziehen, was du wahrscheinlich selbst auch als Kind getragen hast – du kannst deinem Baby also Unterhemd (Body) und einen kuscheligen Schlafanzug anziehen. Eine Windel und ein süßer Winter-Babyschlafsack dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Auf keinen Fall solltest du deinem Baby eine Mütze aufsetzen! Babys geben über den Kopf Hitze ab, daher droht bei einer Mütze im Schlaf die Überhitzung.

 

Was Baby im Sommer zum Schlafen anziehen

Viele Eltern fragen sich, wie sie ihr Baby im Sommer oder bei Hitze schlafen legen oder welche Kleidung sie ihrem Baby anziehen sollen. Im Sommer kannst du deinem Baby einen Kurzarmbody mit einem dünnen Schlafanzug zum Schlafen anziehen, dazu reicht zum Schlafen im Sommer ein Deckchen oder ein Baby Sommerschlafsack völlig aus. Auch im Sommer können Händchen und Füßchen im Schlaf recht kalt sein, daher ziehe deinem Baby nicht direkt Wollsöckchen und Handschühchen an. Viel aussagekräftiger über die Körpertemperatur ist der Temperaturcheck im Nacken: Dieser sollte warm, aber nicht verschwitzt sein.

 

Wo Baby schlafen lassen

Dein Baby sollte seinen festen Platz haben, wo du es schlafen lassen kannst. Um dein Baby bspw. an sein Bettchen oder den Stubenwagen zu gewöhnen, können bestimmte Einschlafrituale speziell für Babys helfen. Diese sollten immer am selben Ort enden und genau deswegen sollte auch der Schlafplatz, wo du dein Baby schlafen lässt, stets derselbe sein.

Im ersten Lebensjahr eignet sich hierfür ein Babybeistellbett im Elternschlafzimmer, welches später durch ein Babybett ersetzt wird. Später kann dein Baby im eigenen Schlafzimmer schlafen – wenn es bereit dazu ist (siehe warum schläft Baby nicht alleine ein). Ein nicht ständig wechselnder Schlafplatz ist wichtig, weil auch dieser als Signal erkannt werden kann, dass es jetzt Zeit ist, zu schlafen. Dein Baby kannst du nach der Umgewöhnung beruhigt im eigenen Babyschlafzimmer schlafen lassen – zur Sicherheit gibt es Babyphones.

 

Wo soll Baby tagsüber schlafen

Tagsüber ist es nahezu egal, wo das Baby schläft – durch deinen Tagesrhythmus und die verschiedenen Aufgaben, die du im Alltag erledigen musst, wird dein Baby überall dort schlafen, wo du gerade bist. Das kann Zuhause im Laufgitter oder in der Wiege sein, unterwegs im Kinderwagen oder in der Babyschale oder bei Oma und Opa auf dem Arm. Solange dein Baby stets beobachtet werden kann und dabei sicher und bequem schläft, ist alles vom elterlichen Arm über Tragetuch oder -tasche bis hin zum Autositz oder Buggy erlaubt. Tagsüber schaut dein Baby vielleicht auch verträumt in die Luft – es kann sein, dass dein Baby mit offenen Augen schläft. Das ist völlig unbedenklich und nichts Ungewöhnliches.

 

Wie schlafen Babys richtig ein, wo schlafen Babys am besten & wie Baby schlafen legen

Was für uns Erwachsene so alltäglich ist, scheint uns für unsere Babys ein Hexenwerk zu sein: Wie lege ich mein Baby schlafen? Wo schlafen Babys am besten und wie schlafen sie überhaupt richtig ein? Am besten schlafen Babys in ihren ersten Lebensmonaten in einer Wiege oder in einem Stubenwagen – Hauptsache, das Baby fühlt sich wohl und geborgen und liegt nicht verloren auf einer großen Fläche. Um bspw. das anfangs noch etwas große Babybett zu verkleinern, bietet sich zum Beispiel ein Stillkissen an.

Gerade bei Babys muss vor allem beim Schlafen darauf geachtet werden, dass eine Überhitzung durch zu warme Kleidung oder eine zu hohe Raumtemperatur vermieden wird. Dies kann u. U. zum plötzlichen Kindstod führen. Darüber hinaus werden zur weiteren Vermeidung des plötzlichen Kindstodes die Babys zum Schlafen am besten auf den Rücken gelegt, weil so das Atmen leichter fällt.

Im Wachzustand hingegen ist Abwechslung hinsichtlich der Körperlage nicht verkehrt und sogar auch wichtig. Ist bald Schlafenszeit und möchtest du deinen Sprössling zum Schlafen in sein Bettchen legen, dann kannst du deinem Baby tolle Schlaflieder vorsingen oder Babys lieblings Schlafmusik einschalten – eine Spieluhr ist wunderbar zum Einschlafen geeignet.

Es gibt zudem Baby-Schlaf-Apps, mit denen ein Rauschgeräusch simuliert werden kann, was vielen Babys hilft, wenn sie schlecht einschlafen.

 

Wie schlafen Babys schnell ein

Vielleicht stellst auch du dir diese Frage, weil dein Baby oft nur schlecht einschläft. Natürlich gibt es kein Wundermittel oder einen Zaubertrick, mit dem dein Baby schnell einschlafen kann. Tagsüber wird es aber von alleine hin und wieder einschlummern, weil dein Baby alle Eindrücke verarbeiten muss.

Es kann helfen, dein Baby durch viel Spielen und Toben schläfrig zu machen – achte dann aber darauf, dass du anschließend dein Baby in eine ruhige, abgedunkelte Umgebung bringst, damit dein kleiner Spatz auch wirklich zur Ruhe kommen und schlafen kann – geeignet wäre das Schlafzimmer von deinem Baby. Außerdem solltest du dein Baby nicht übermüden – am Ende ist dein Baby so aufgeregt von der Toberei, dass es vor lauter Müdigkeit gar nicht einschlafen kann.

 

Was hilft Babys beim Einschlafen

Wenn dein Baby schlecht einschläft, fragst du dich vielleicht, was Babys beim Einschlafen hilft. So, wie du vor dem zu Bett gehen ein Ritual durchläufst, hilft es auch deinem Baby zum Einschlafen, sanft von der Tagesform in die Nachtphase hinüberzugehen und somit ruhiger zu schlafen. Dazu gehört mehr als Babys Schlafanzug und das Zähneputzen, die zu den äußeren und deutlichsten Signalen gehören.

Es hilft, die letzten Stunden des Tages in der wachen Phase von deinem Baby bereits nach dem Schlaf auszurichten. Mit den Ritualen kannst du beginnen, wenn dein Baby sechs bis acht Wochen alt ist, da dann die Rituale auch als Signale erkannt werden können.

 

Entspannter Nachmittag

Der Nachmittag leitet die spätere Hälfte der Zeit ein, in der dein Baby wach ist. Es hilft schon hier, möglichst keine stressigen Termine auf den Nachmittag zu legen, weil dein Baby folglich überdreht ist und sich dies nachteilig auf die Einschlafphase und den Schlaf von deinem Baby auswirken kann. Ist dein Baby aber auch gegen Abend noch überdreht, sollte die überschüssige Energie abgebaut werden, damit es dann zur Ruhe kommen kann. Toben hilft, es sollte aber dann jedoch unbedingt ein ruhiges Spiel folgen, um zur Vorbereitung auf den Babyschlaf mit aufwühlenden Aktivitäten abzuschließen und zu der ruhigen Phase überzugehen.

 

Abendliches Baden als Einschlafritual

Viele Eltern legen daher die Badezeit auf den Abend, da das warme Wasser ein wohliges Gefühl auslöst. Sollte dein Baby aber das Baden in der Babywanne nicht mögen, ist es keine gute Idee, die Badezeit auf den Abend zu verlegen. Worauf du aber nicht verzichten solltest, wenn dein Baby dabei quengelt, ist die Hygiene:

Schon im Babyalter soll diese spielerisch an dein Baby herangeführt werden, damit sie von Grund auf zur Routine gehört und sich auch als ein Bestandteil des Abend- und Einschlafrituals etabliert. Im Babyalter gehört dazu auch die Zahnfleischmassage mit Mundpflegestiften, speziellen Fingerlingen und Mundpflegesets, mit denen du das Zahnfleisch von deinem kleinen Spatz massieren kannst – weitere Infos dazu findest du im Artikel über Babyzahnpflege.

 

Einschlafhilfe & Einschlafrituale für Babys

Ist die Routine im Bad abgeschlossen, folgt der Gang ins Schlafzimmer und damit der letzte Akt fürs Zubettgehen. Die materiellen Signale für die Schlafzeit sind das abschließende Wickeln sowie der Wechsel in einen Schlafstrampler. Auch ein bestimmtes Kuscheltier kann deinem Baby die Schlafenszeit signalisieren. Doch diese sind in der Regel für dein Baby nicht ausreichend, um direkt ruhig zu schlafen. Schaffe (vielleicht auch schon in Babys Schlafzimmer) eine beruhigende, angenehme sowie ermüdende Atmosphäre und halte dich zu Tagesabschluss etwa eine viertel Stunde im Zimmer mit deinem Baby auf. Die Schlafatmosphäre kannst du schaffen, indem du den Raum abdunkelst, aber noch immer ein gedimmtes oder kleines Licht eingeschaltet lässt und sanft mit deinem Baby redest.

 

Körperkontakt

Du kannst auch durch Körperkontakt Geborgenheit ausstrahlen, indem du mit deinem Baby kuschelst oder es sanft massierst. Achte aber darauf, dass dein Baby im Babybett einschläft und nicht auf deinem Arm, denn sonst kann dies zur schlechten Gewohnheit deines Babys werden. Daher ist es auch grundsätzlich wichtig, das Einschlafritual im Schlafzimmer zu beenden.

Auch Töne können zum Einschlafritual werden oder dazugehören: Spiele beruhigende, sanfte Musik ab oder singe Schlaflieder für dein Baby. Später kannst du auch Geschichten erzählen oder auch mit deiner sanften Märchenstimme berichten, was tagsüber im Leben von Prinz Hans, Olaf und Prinzessin Anna geschehen ist. Als weitere Einschlafhilfe für dein Baby kannst du das Einschlafritual visuell untermauern, indem du mit deinem Baby ein Bilderbuch anschaust oder eine Kinderabendsendung wie „Sandmann“ (ab dem Kindergartenalter) ansiehst, bevor es ins Schlafzimmer geht.

 

Gute Nacht

Beliebt ist bei Babys auch das Wünschen der guten Nacht einzeln bei ihren Familienmitgliedern oder Spielzeugen und Kuscheltieren vor dem Zubettgehen. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass nun wirklich das Ende des Tages angekommen und jetzt Schlafenszeit ist: Das Wünschen der guten Nacht stellt den Abschluss des Einschlafrituals für dein Baby dar. Es ist wichtig, bei dem Abschluss konsequent zu sein. Bleibe bei dem Ende des Rituals und lasse dich nicht zu einer weiteren Geschichte hinreißen, wenn dein Baby das Einschlafritual verlängern und damit die Einschlafphase hinauszögern möchte – denn für Babys Schlafrhythmus ist auch ein gleichbleibender Rhythmus des Einschlafrituals wichtig.

Damit das Einschlafritual auch ein solches bleibt, ist der geregelte und feste Ablauf wichtig – demnach auch dieselbe Reihenfolge. Dies hilft deinem Baby, die Signale zu erkennen und schon zu erahnen, was als nächstes folgt. Damit sich dein Baby am Einschlafritual beteiligen kann, hilft es auch, dass sich die Musik, die Lieder, die Geschichten oder die Bilderbücher nicht ändern. Babys mögen es, wenn sie etwas wiedererkennen und wissen, was passiert. Ändert sich etwas, kann dies wiederum Unruhe auslösen. Vermeide daher aufregende Situationen und behalte stets eine ruhige Atmosphäre bei.

 

Wie lernt ein Babys das Einschlafen

Wie bereits erwähnt, mögen Babys Routine. Ein Baby lernt Tagesabläufe und das Einschlafen und freut sich, wiederkehrende Signale und Rituale als solche zu erkennen. Dies kannst du nutzen, um dein Baby dazu zu bringen, das Einschlafen zu lernen. Sorge beim Zubettgehen für eine gute Schlafumgebung, d.h. ein ruhiger, abgedunkelter Raum ohne Reize, die dein Baby wach halten können. Beschäftige dich so lange mit deinem kleinen Fratz, bis er müde wird und bringe ihn dann zum richtigen Zeitpunkt ins Bett. Wenn du deinem Baby Schlaflieder oder Schlafmusik vorspielst, kann es deinem Baby ebenfalls helfen, in die Schlafphase bzw. in das Lummerland abzutauchen.

 

Einschlafprobleme: Was tun, wenn Baby nicht schlafen will

Nach den ganzen Informationen zu Babys Schlaf bist du schon perfekt für Babys Nachtruhe vorbereitet und weißt eine ganze Menge. Was aber kannst du tun, wenn dein Baby einfach nicht einschlafen will? In diesem Fall kommt wieder Babys Einschlafritual ins Spiel: Gibt es etwas, wodurch sich dein Baby daran erinnern kann, dass (noch) Schlafenszeit ist? Ein Licht oder ein Kuscheltier? Vielleicht hilft es deinem kleinen Schatz, wenn er seinen Lieblingselefanten im Arm halten kann oder ein kleiner Sternenhimmel an die Decke gestrahlt wird.

 

Regulationsstörungen

Warum dein Baby einfach nicht schlafen will oder schlecht bzw. unruhig einschläft, kann bspw. auch daran liegen, dass dein Baby Probleme damit hat, sich zu beruhigen und überhaupt vom Tages- in den Schlafmodus überzugehen. Bei solchen Regulationsstörungen hilft beispielsweise ein Pucksack: Das Kind wird “fest eingepackt” und erhält somit wieder ein Gefühl von Geborgenheit. Wenn dein Baby Schlafprobleme hat, kann es auch helfen, Schlafmusik für Babys laufen zu lassen oder deinem Baby Schlaflieder zu singen.

 

Warum schlafen Babys so unruhig oder warum schlafen Babys nicht durch

Zu Beginn kann ein Baby noch gar nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden. Es wird nach ein paar Wochen erst mit der Zeit kommen, doch bis dahin gibt es für dein Baby nur “müde” und “hungrig” und so lange wird dein Baby unruhig sein und nicht durchschlafen.

 

Ein volles Bäuchlein bewirkt Wunder

Der Hunger ist in den ersten Wochen eine häufige Ursache dafür, dass das Kind nachts aufwacht, weil es beim Stillen und Essen noch nicht so viel aufnehmen kann und dementsprechend schneller hungrig wird. Daher ist es normal, dass dein Baby in den ersten Wochen alle 2-4 Stunden wach wird und auch in der Zeit gefüttert werden möchte. Das Stillen oder das Füttern mit der Flasche ist daher für den guten Babyschlaf wichtig, denn mit einem vollen Bäuchlein wird es deinem Baby nicht schwer fallen, einzuschlafen.

 

Ungewohntes

Weitere Unruhefaktoren können alle Dinge sein, die für uns Erwachsene nicht schlimm sind. Das fängt schon bei Gerüchen an: Ein anderes Parfum oder neue Kleidung oder Bettwäsche, die nicht mit dem hauseigenen Waschmittel gewaschen wurden, können für ein Baby irritierend sein. All dies können Gründe dafür sein, dass dein Baby sehr unruhig schläft und schlecht einschläft.

 

Volle Windel & Zahnen

Dein Baby kann aber schon unangenehme Dinge von Angenehmen unterscheiden und auch deswegen einen unruhigen Schlaf haben, weil die Windel nass ist oder deinem Baby zu warm oder zu kalt ist. Auch das Zahnen ist für dein Baby keine angenehme Zeit und führt oft dazu, dass dein Baby unruhig schläft. Aber lass dir gesagt sein, auch diese Zeit wird vorbeigehen und dir wieder ruhigere Nächte bescheren.

 

Pucksack: Ja oder nein

Vielleicht liebt dein Baby auch das Herumstrampeln im Schlaf? Das Pucken, also das “enge Einpacken” in ein Wickeltuch, kann einerseits ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln, aber auf der anderen Seite kann es zu eng eingepackt sein, weswegen sich dein Baby vielleicht aus dem speziellen Baby Schlafoverall befreien möchte.

Alles zum Thema Pucksack und das richtige Pucken findest du auf babys10. Da jedes Kind anders ist, lässt sich auch nicht immer sagen, warum genau dein Baby unruhig schläft, vielleicht liegt es am Pucksack oder aber der Pucksack ist das Wundermittel gegen Babys Unruhe. Probier es am besten einfach aus und auch Schlaflieder oder das leichte Geschaukel einer Wiege haben schon die meisten Schlafprobleme von Babys gelöst.

 

Warum schläft Baby nicht mehr durch

Babys schlafen viel, aber nicht am Stück. Der Magen deines neuen Mitbewohners ist viel kleiner und kann nicht viel Nahrung aufnehmen, sodass es ganz normal ist, wenn dein Liebling nach einer Stillmahlzeit schnell wieder hungrig ist und alle paar Stunden schreiend Nachschub einfordert.

Dein Baby hat aber schon durchgeschlafen und du fragst dich, warum dein Baby jetzt nicht mehr durchschläft? Babys wachsen und entwickeln sich in einem rasantem Tempo – insbesondere bei Wachstumsschüben brauchen Babys mehr Energie, also haben sie meist auch mehr Hunger und müssen sich von den anstrengenden Tagen erholen. Außerdem können sich Wachstumsschübe in Schmerzen niederschlagen, sodass Babys in diesen Phasen nicht durchschlafen. Zudem schlafen Babys generell nicht mehr als sechs bis acht Stunden am Stück.

 

Was tun, wenn Baby ständig aufwacht

Was aber tun, wenn dein Baby einfach so nicht schläft und jede Nacht immer und immer wieder aufwacht? Auf jeden Fall: Ruhe bewahren. Egal, welche Einschlafmethode du für dein Baby wählst – sei es Singen, Streicheln oder Wiegen – wechsel nicht zwischen den einzelnen Methoden, weil es dein Baby sonst nur noch mehr beschäftigt und aufweckt.

Manchmal “brabbeln” Babys einfach so vor sich hin, auch im Schlaf. Wenn es etwas im Schlafzimmer gibt, das dein Baby daran erinnert, dass Schlafenszeit ist, kann es deinem Baby auch helfen, alleine in den Schlaf zu finden. Stehe nicht bei jedem Mucks auf und gehe zu deinem kleinen Liebling, denn auch das kann dein Baby unter Umständen mehr beschäftigen und aufwecken, als dass es von alleine wieder in den Schlaf findet.

 

Baby-Schlaf-Apps können helfen

Wenn dein Baby plötzlich sehr unruhig ist oder nicht mehr durchschläft, leidet darunter nicht nur dein Baby, sondern auch du als Elternteil. Baby-Schlaf-Apps können helfen: Sie funktionieren ähnlich wie Babyphones und spielen automatisch nach Geräuschen Schlafmusik oder die Stimme der Eltern ab. Eine Schlaf-App für Babys kann aber auch – wenn gewünscht – nach einer bestimmten Zeit Anrufe tätigen, sodass du alarmiert bist, wenn sich dein Baby auch nicht durch Schlaflieder beruhigen lässt. Ideal für Eltern, die ihre Babys mit Tönen beruhigen können und gerne durchschlafen möchten.

 

Warum schläft Baby nicht alleine ein

Möglicherweise wolltest du dein Baby früh entwöhnen, aber warum dein Baby nicht alleine einschläft, liegt hier auf der Hand: Dein Baby war etwa neun Monate im Mutterleib, in Geborgenheit und vor allem in Sicherheit. Dein Baby kennt es nicht, alleine einzuschlafen. Das Problem der Babys, die nicht alleine schlafen können, ist im Übrigen mehr ein Phänomen der westlichen Welt: Nur dort gibt es Babyphones, Ratgeber, Spekulationen über den Härtegrad der Matratze, Mobiles, Schlaflichter und Weiteres rund um Babys Schlaf.

Bei uns ist das Familienbett umstritten, weil es manchmal Schreckensmeldungen darüber gibt, das Baby im Schlaf erdrückt zu haben. Aus der Sicht des Babys fühlt sich das plötzliche Alleinschlafen aber wie folgt an: Es kann sich nicht vorwärts bewegen oder mit Worten beschreiben, was es will oder was ihm fehlt. Die einzige Sicherheit, die das Baby hat, ist die Nähe der Mutter – und wenn sie sich dem Baby entzieht, ist das Baby hilflos und schlägt Alarm. So ist es ganz verständlich, dass dein Baby nicht alleine einschlafen kann.

 

Langsame Entwöhnung ist der Schlüssel

Natürlich stimmt es auch, dass das Baby sich nicht daran gewöhnen sollte, ausschließlich in den Armen der Mutter einzuschlafen. Die Nähe macht aber sehr viel aus – so kann das Baby Schritt für Schritt entwöhnt werden, damit es alleine einschlafen kann. Kleine Schritte wären zum Beispiel vom mütterlichen Arm zum Beistellbett im Elternschlafzimmer, dann im eigenen Bett und erst dann im eigenen Baby Schlafzimmer. Ein Kuscheltier, eine Schmusedecke und ein Mobile können helfen und sind ideal, um dein Baby vom Alleinsein abzulenken.

Achte aber darauf, dass du nicht alle Ablenkmanöver gleichzeitig auffährst, denn sonst lenkst du mit der Reizüberflutung deinen kleinen Rabauken vom Schlafen ab. Wenn dann zusätzlich zu den vielen Reizen die Mama gar nicht da ist, ist das Baby unruhig und wieder in großer Alarmbereitschaft. Sorge also dafür, dass dein Baby stets etwas Bekanntes in der Schlafumgebung hat, das das Gefühl von Sicherheit auslöst und beachte, dass weniger manchmal eben doch mehr ist.

 

Warum schläft Baby tagsüber nicht & warum schläft Baby nachts nicht

Dass Babys Schlafprobleme haben und zunächst schwer zu einem Schlafrhythmus finden, gehört zum Babydasein dazu. Tagsüber wie auch nachts kann die Reizüberflutung und Verarbeitung der erlebten Geschehnisse dazu führen, dass dein Baby gar nicht einschlafen kann. Für beide Fälle ist es wichtig, dass du dein Baby von Reizen abschirmst – sowohl optisch, als auch akustisch. Das ist aber nicht immer ausreichend – denn wie zuvor beschrieben, braucht dein Baby Körperkontakt.

Auch hat dein Baby im Mutterleib ständig das Blutrauschen gehört. Legst du dein Baby zum Schlafen, sorgst du vielleicht instinktiv für Stille. Vielen Babys hilft aber gerade zum Einschlafen das Rauschen, das durch Baby-Schlaf-Apps oder YouTube-Videos nachgeahmt werden kann. Ein Versuch wäre es auch wert, den Schlafort am Tag zu wechseln: Vielleicht schläft dein Baby im Kinderwagen tagsüber besser als im Bett? Schließlich schaukelt es im Kinderwagen so schön und vielleicht braucht dein Baby genau diese Bewegungen, um sanft in den Schlaf geleitet zu werden.

 

Wie schlafen Babys am besten durch

Im besten Fall zeigt dir dein Baby, dass es müde und bereit zum Schlafen ist. Damit dein Baby am besten durchschläft, achtest du am besten auf die Körpersprache deines Babys: Streckt es sich, reibt es sich die Augen oder hat einen schläfrigen Blick oder gähnt es? Dann ist dein Baby bereit, zur Schlafphase hinüberzugehen. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um mit dem Einschlafritual zu beginnen. Ein Einschlafritual eignet sich gut als Vorbereitung für einen durchgehenden Schlaf, weil Babys Routine mögen. Versuche deswegen auch, deinem Baby einen Schlafrhythmus anzueignen.

 

Wann schlafen Babys (endlich) durch

Die Frage aller Frage, die sich garantiert jedes Elternteil wie auch du irgendwann gestellt haben wird: Wann schläft mein Baby endlich durch? Wann haben die unterbrochenen und schlaflosen Nächte endlich ein Ende? Wird mein Baby bald endlich durchschlafen und keine Schlafprobleme mehr haben?

Die Antwort darauf lautet: Ja, dein Baby wird irgendwann durchschlafen. Es gilt, sich dies vor Augen zu halten – denn die Zeit der schlaflosen Nächte wird vorbeigehen und dein Baby wird das Schlafen früher oder später lernen. Aus jedem Baby wird irgendwann ein Teenager, der nur ungern vor 14 Uhr aufstehen möchte. Staubsaugst du an einem Samstagmorgen die Wohnung, kannst du dich für die vielen schlaflosen Nächte revanchieren :).

 

Was tun, wenn Baby nicht schlafen will – die besten Ratgeber

Ratgeber – mit vermeintlichen Antworten auf die Frage “Was tun, wenn dein Baby nicht schlafen will” – gibt es wie Sand am Meer. Um Klarheit im Ratgeber-Dschungel zu verschaffen, werden im Folgenden die besten drei Ratgeber vorgestellt, die dir garantiert bei Babys Schlafproblemen helfen und viele wertvolle Tipps parat haben:

 

”Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind – so schläft es besser” von Dr. Harvey Karp

Sobald ein Baby mit dem Schreien beginnt, wuselt die Mutter, der Vater oder die Aufsichtsperson, die gerade bei dem Baby ist, ganz alarmiert um das Baby herum mit dem Ziel: Kind beruhigen, damit es aufhört, zu schreien. Das funktioniert nicht immer – somit macht sich Nervosität, Hektik und Stress in den Gesichtern der Eltern oder Betreuer des Babys breit und sämtliche Folgeversuche, das Baby zu beruhigen, scheitern erst Recht.

In diesem Buch geht es darum, dass die Eltern erlernen, ihre Kinder zu beruhigen. Dr. Harvey Karp beschreibt in seinem Buch die “fünf S”: “Strammes Einwickeln”, “Seiten-/Bauchlage”, “Schhhhh”, “Schaukeln” und “Saugen’”. Vorab behandelt das Buch die Gründe, warum Babys weinen und warum Babys so viel weinen sowie Theorien mit Widerlegungen, wahre Ursachen und Behandlungsmethoden für Babykoliken. Für babys10 mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis (ca. 9 Euro in der Kindle-Version und 10 Euro in der Taschenbuchversion) der klare Testsieger.

 

”Schlafen statt Schreien” von Elizabeth Pantley

Die Mutter vierer Kinder und Autorin dieses Buches fährt in ihrem Buch einen 10-Schritte-Plan, der dahin führt, einen 20-Tage-Schlafplan mit dem Baby durchzuziehen und das Schlafverhalten zu analysieren. Wie bereits der Titel impliziert, ist die Autorin eine klare Gegnerin der Färber-Methode, bei der es darum geht, das Baby sich einfach in den Schlaf schreien zu lassen. Dieses Buch ist sehr ausführlich geschrieben und daher für diejenigen geeignet, die sich noch gar nicht mit Babys Schlaf beschäftigt haben. Die Erfolgsberichte anderer Eltern können über schwierige Zeiten hinweg helfen. Deswegen Daumen hoch für diesen tollen Ratgeber, der anderen Eltern Mut macht.

In der Kindle-Version kostet der Schlaf-Ratgeber rund 14 Euro, in der Taschenbuchversion etwa 18 Euro.

 

”Schlaf gut, Baby!: Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten” GU-Ratgeber

Anders als im vorigen Buch zeigt dieser Ratgeber kein strenges Baby Schlaftraining auf, sondern hilft den Lesern, dem Baby zum Schlaf zu verhelfen. Dazu gibt es einen ausführlichen Theorieteil sowie Antworten auf die gängigen Fragen, die sich Eltern rund um Babys Schlaf stellen.

Der Ratgeber gibt Einschlaftipps für das frischgeborene Baby bis hin zum Kindergartenkind. Es geht vor allem darum, das Baby zu verstehen, dem Baby zu helfen und die Beziehung zu stärken und weniger darum, etwas anzutrainieren oder zu analysieren.

Zu einem Preis von rund 16 Euro in der Kindle-Version und ca. 20 Euro in der gebundenen Ausgabe ist dieser Schlafratgeber erhältlich und sollte auf keinen Fall in der Bibliothek fehlen.

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