Babys Lieblingsspeisen – Kochen für Babys



Inhaltsverzeichnis

Babys Lieblingsessen

Nr. Bild Produktinfo Shop
1. Kochen für Babys: Gesundes Essen einfach selbst machen Amazon
2. Die besten Breie für Ihr Baby Amazon
3. Kochen für Babys: Gesund durchs erste Jahr Amazon
4. Für Babys kochen – leicht gemacht: Gesundes aus der eigenen Küche für Babys und Kleinkinder (3. überarbeitete und ergänzte Auflage) Amazon
5. Babys und Kleinkinder, Das große GU Kochbuch für (GU Familienküche) Amazon
6. Babynahrung selbst gemacht: Nur das Beste für mein Kind. Mehr als 200 Rezepte Amazon
7. Für Babys kochen – leicht gemacht: überarbeitete Ausgabe 2015: Gesundes aus der eigenen Küche für Babys und Kleinkinder bis 18 Monate Amazon
8. Baby-Ernährung: Stillen, Fläschchen, Breie: Richtig und gesund ernährt von 0 bis 2 Jahre Amazon
9. Baby isst mit: Schlau kochen für die ganze Familie Amazon
10. mixtipp: Baby- und Kleinkinder-Rezepte: Kochen mit dem Thermomix Amazon


Irgendwann ist die Zeit des Stillens vorbei und deine kleine Raupe Nimmersatt wird sich – mehr oder weniger – begeistert über deinen lecker und frisch zubereiteten Babybrei hermachen. Auf dieser Seite erfährst du, was du alles Tolles für Babys im 6., 7. oder bspw. auch im 8. Monat kochen kannst und was Babys überhaupt im 9., 10., 11. Monat und darüber hinaus essen dürfen.

Außerdem erhältst du für jeden Lebensmonat ein tolles Rezept, das du für dein Baby kochen kannst – dein kleines Schleckermaul wird begeistert sein. Am Ende der Seite warten zudem viele tolle Buchtipps auf dich, mit denen du deinen kleinen Gemüse-Verweigerer oder “Iiiiiie – das mag ich aber nicht essen”-Sager garantiert überzeugen kannst 🙂 .

babys10 liefert dir auch hilfreiche Tipps dazu, was Babys bei Durchfall essen sollten und warum Babys Essen nicht gewürzt werden sollte. Auch für kleine Suppenkasper gibt es ein paar Ratschläge, wie du dein Baby an das Essen gewöhnen kannst. Sei gespannt – babys10 wünscht dir viel Spaß beim Nachkochen.

Weitere Informationen zu Babynahrung, Babybrei und Beikosteinführung findest du im babys10 Artikel zu Babynahrung.

 

Babys Essen selber kochen oder Babybrei aus dem Gläschen

Bevor du mehr über leckere Rezepte und Babys Ernährungsplan erfahren kannst, wird sich wohl auch für dich die Frage stellen, ob du für deinen Schatz ab ca. dem 6. Monat selber kochen sollst, oder ob du deinen kleinen Racker mit dem Babybrei von Hipp, Alete, Alnatura und Co füttern sollst.

Babynahrung selber kochen und Rezepte ausprobieren kann Spaß machen, aber auch zeitintensiv sein. Dafür stellt fertiger Babybrei eine gute zeitsparende Alternative dar.
Schließlich hat nicht jede Mama oder jeder Papa die Zeit dazu, das Essen für das Baby selbst zu kochen und jeden Tag ein anderes Rezept zu testen. Kleiner Hinweis von babys10: Am Anfang wird ein Großteils des Essens, das du selbst liebevoll für dein Baby gekocht hast, auch nicht unbedingt in seinem kleinen Magen ankommen, sondern auf dem Lätzchen, Hochstuhl und dem Küchenboden landen 🙂 . Außerdem müssen Babys Essen und der Lieblingsbrei nicht immer selbst gekocht und zubereitet werden, um bei deinem Racker einen Hit zu landen.

 

Babybrei aus dem Gläschen

Bei Babynahrung aus dem Gläschen kannst du zwischen Gemüse-Kartoffel-Fleisch- und Obst-Getreide-Sorten wählen, die du deinem Liebling mittags, abends und auch zwischendurch zubereiten kannst. Der Babybrei besteht bei einem Großteil der Hersteller aus biologischen Zutaten, die unter strengen hygienischen Vorgaben zu einer Babymahlzeit verarbeitet werden.

Allerdings sollten bei industriell hergestelltem Babybrei immer noch einmal genau die Inhaltsstoffe kontrolliert werden. Breimahlzeiten mit zu viel Zucker, zu vielen Gewürzen oder Zutaten, auf die das Kind eventuell allergisch reagieren könnte, sollten auf jeden Fall gemieden werden.

Allerdings sind die Babygläschen besonders praktisch, wenn du mit deinem Schatz auf dem Weg zu Oma und Opa bist oder du dich mit deiner besten Freundin zu einem Einkaufsbummel in der Stadt triffst: Ein leckerer Obstbrei ist sofort einsatzbereit, wenn dein Kleines Hunger hat. Deckel auf, Lätzchen anlegen und los geht’s.

Bei einem Gemüsebrei benötigst du lediglich ein wenig warmes Wasser, um die Mahlzeit aufzuwärmen. Gerade im Sommer ist so eine fertige Breimahlzeit im Glas deutlich hygienischer als ein von dir gekochter Brei, den du schon einen ganzen Vormittag lang spazieren fährst.

 

Babys Essen selber kochen

Kochst du Babys Lieblingsspeisen selbst und möchtest viele Rezepte ausprobieren, dann hat es den Vorteil, dass die Zutaten immer frisch sind und du sie selbst zusammenstellen kannst. Achte immer darauf, dass das Obst und das Gemüse von guter Bio-Qualität und nicht gespritzt sind.

Egal ob frische Lebensmittel oder Tiefkühlkost – koche die Zutaten nicht zu lange, denn sonst gehen die wertvollen Nährstoffe und Vitamine verloren, die für deinen Spatz besonders wichtig sind. Die Menge der Gewürze kannst du außerdem selbst bestimmen und richtig portionieren – du läufst also nie die Gefahr, dass in deinem selbst kreierten Babybrei zu viel Zucker oder Salz enthalten ist.

 

Was kann man wann für Babys kochen

Jetzt kommt sicherlich die Frage auf, was du überhaupt für dein Baby kochen kannst und was die Kleinen essen dürfen und was nicht. Ist dein kleiner Fratz gerade erst auf die Welt gekommen, stellt sich diese Frage zunächst einmal nicht.

Die Muttermilch ist in den ersten sechs Lebensmonaten für dein Baby die beste Nahrung, denn sie enthält alle natürlichen und wertvollen Nährstoffe, die dein Baby mit allem versorgen, was es für einen guten Start in das Leben benötigt. Kannst oder möchtest du aus verschiedenen Gründen nicht stillen, dann kannst du deinem kleinen Schatz seine Milchnahrung auch mit Vollmilchpulver bzw. Pre- und Folgenahrung zubereiten. Wie du genau Babys Essen richtig zubereitest oder in der Mikrowelle/im Thermomix erwärmst, erfährst du auf der Seite zu Babynahrung.

 

Muttermilch bzw. Säuglingsmilch bis zum ca. 6. Monat

Auch wenn Muttermilch besonders gut für dein Kind ist, ist es irgendwann an der Zeit, dein Baby auch an festere Nahrung wie bspw. Brei und andere Beikost zu gewöhnen, da die Muttermilch irgendwann nicht mehr ausreichend ist. In der Regel kann mit der Beikosteinführung ca. ab dem 6. Monat begonnen werden, davor sollte das Kind gestillt bzw. mit Milchnahrung gefüttert werden. Auch hier gibt es selbstverständlich Ausnahmen, denn jedes Kind ist anders und entwickelt sich auf seine ganz eigene und individuelle Weise.

 

Individueller Ernährungsplan für dein Baby

Zudem hängt Babys Essensplan auch immer davon ab, wann die ersten Zähnchen kommen. Feste Nahrung zu essen, kann für dein Baby ohne Zähne etwas schwierig werden. Was du für dein Baby kochen kannst und welche Rezepte du für Babys Essen auswählst, sollten daher immer an das jeweilige Alter bzw. an die Entwicklung deines Sprösslings angepasst werden. Es gibt unzählige Rezepte und Möglichkeiten Babybrei mit Kartoffeln, Karotten und anderen Zutaten wie Getreide zu kochen oder aber ein schmackhaftes Essen für Babys ohne Brei zuzubereiten.

Vielleicht ist dein Zappelphilipp bei euren gemeinsamen Familienmahlzeiten schon im 4. oder 5. Monat ganz erpicht darauf, etwas von eurem Teller zu probieren oder kann es kaum erwarten, endlich das erste Babybrei-Gläschen zu verschlingen. Im Folgenden erfährst du, was Babys essen dürfen, auf welche Lebensmittel du beim Kochen für Babys verzichten solltest und wie der Ernährungsplan von Babys im ersten Lebensjahr aussieht.

 

Baby-led Weaning

Dieser Ernährungstrend wird immer beliebter und bietet eine Alternative zu der klassischen Beikosteinführung ab ca. dem 6. Monat. Unter Baby-led Weaning (BLW) wird allgemein eine Methode bzw. Phase verstanden, in der das Baby selbst entscheiden kann, welche Nahrungsmittel es in welchen Mengen zu sich nehmen möchte. Das Kind bestimmt somit den Prozess des Abstillens selbst und kann die Aufnahme von anderen Lebensmitteln selbst steuern und bestimmen.

Die BLW-Methode ist umstritten und es lassen sich unterschiedliche Aussagen von Ernährungswissenschaftlern, Kinderärzten und Hebammen über Baby-led Weaning finden. Welche Vorteile und auch Nachteile die BLW-Methode mit sich bringen kann, wird im Folgenden kurz erläutert.

babys10 kann an dieser Stelle aber schon einmal vorwegnehmen, dass in der Regel meist ein Mix aus Milchmahlzeiten, Fingerfood und Babybrei die beste Wahl für die Übergangsphase von der Säuglingsnahrung zur Familienkost ist. Eltern sollten versuchen, eine Balance zu finden und ihr Kind bis zu einem gewissen Grad selbst entscheiden lassen, was es essen möchte. Dabei spielt die Entwicklung des Kindes eine große Rolle und sollte stets berücksichtigt werden. Natürlich darf eine ausgewogene Ernährung nicht außer Acht gelassen werden und Eltern sollten eingreifen, wenn sich Kinder zu einseitig ernähren.

 

Wie funktioniert Baby-led Weaning

In der Theorie kann das Kind entscheiden, was es essen möchte und kann sich dann selbst Schritt für Schritt von der Mutter- oder Säuglingsmilch entwöhnen. Dazu werden dem Kind verschiedene Nahrungsmittel angeboten, aus denen es frei wählen kann. Voraussetzung ist, dass die Lebensmittel wichtige Nährstoffe und Vitamine enthalten und das Fingerfood auf das Alter bzw. die Entwicklung des Kindes angepasst wird.

Du fütterst deinen Spatz nicht mit Löffel und Co, sondern dein Liebling wird selbstständig mit den Fingern essen. Daher sollte dein Kind zu Beginn auch weichgekochte Möhren oder anderes Fingerfood bekommen, das es gut mit der Faust greifen kann. Erst später, wenn dein Spatz den Pinzettengriff beherrscht, kann er auch andere Lebensmittel mit den Fingern greifen und sich in den Mund stopfen. Zu Beginn wird dein Baby das Fingerfood noch nicht wirklich kauen können, sondern lutscht mehr darauf herum oder spielt damit. Zudem sollte dein Spatz alleine aufrecht sitzen können und auch ein gewisses Interesse an Mamas oder Papas Essen aufweisen, bevor du die BLW-Methode bei deinem Sprössling ausprobieren kannst. Soweit die Theorie. Was aber sind die Vor- und Nachteile von BLW?

 

Vorteile der Baby-led-Weaning-Methode

  • Dein Baby kann selbst entscheiden, was es essen möchte und testen, was ihm schmeckt oder nicht schmeckt.
  • Dein Kind ist bei den gemeinsamen Mahlzeiten mit dabei und kann von der Familienkost probieren – es muss kein extra Babybrei gekocht werden.
  • Kinder können neuen Nahrungsmitteln gegenüber aufgeschlossener sein, wenn sie durch die BLW-Methode an feste Nahrung gewöhnt werden.
  • Der Prozess von Mutter- oder Säuglingsmilch zu Familienkost kann leichter fallen.
  • Dein Spatz trainiert die Hand-Augen-Koordination und lernt sein eigenes Sättigungsgefühl kennen.

 

Nachteile der Baby-led-Weaning-Methode

  • Da ein Baby das Essen anfangs nicht wirklich greifen oder kauen kann, landet ein Großteils des Essens auf dem Boden oder sonst wo und nicht unbedingt im Magen deines kleinen Schatzes.
  • Die Verschwendung von Lebensmitteln kann bei der BLW-Methode höher sein.
  • Ein weiterer Nachteil kann sein, dass dein Kind durch das Fingerfood nicht genügend wichtige Nährstoffe aufnimmt. Eisen ist bspw. in Fleisch enthalten, anfangs kann es aber für deinen Sprössling schwierig sein, dieses ohne Zähne zu kauen.
  • Auch Getreide, das in Babybreien wunderbar verarbeitet werden kann, Rapsöl oder Butter, die ebenfalls gehaltvoll ist, können nur schwer als Fingerfood zubereitet werden.
  • Durch Fingerfood kann das Risiko, dass sich das Kind an Lebensmitteln verschluckt, größer sein. Daher solltest du dein Baby niemals beim Essen unbeaufsichtigt lassen und die Lebensmittel bzw. dessen Konsistenz an die Entwicklung deines Nachwuchses anpassen.

Abschließend lässt sich noch einmal festhalten, dass im Allgemeinen ein Zusammenspiel aus Fingerfood, Brei und Säuglingsmilch in der Übergangsphase zur Familienkost die beste Alternative sind, denn nur so kann gewährleistet werden, dass dein Liebling alle wichtigen Nährstoffe aufnimmt, die es für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Entwicklung benötigt. Bei Fragen wendest du dich einfach an deine Hebamme oder deinen Kinderarzt, der dir mit fachmännischem Rat zur Seite steht.

 

Was dürfen Babys essen & was nicht

Es gibt viele Nahrungsmittel, die wir Erwachsene zu uns nehmen, die auch für unseren Nachwuchs geeignet sind und auf jeden Fall auf Babys Speiseplan können. Babybrei ist als Beikost sehr beliebt und es gibt den Babybrei in vielen verschiedenen Varianten – egal ob aus dem Gläschen oder selbst gekocht.

Bevor du für deinen Schatz Babynahrung bestehend aus Obst, Kartoffeln oder Spinat selbst kochst, solltest du allerdings beachten, dass einige Lebensmittel, die zunächst unbedenklich erscheinen mögen, bei Babys zu Unverträglichkeiten oder Allergien führen können. Einige wenige Lebensmittel sollten insbesondere in den ersten Monaten bzw. während des 1. Lebensjahres komplett von Babys Speiseplan gestrichen werden, um einem möglichen Allergierisiko vorzubeugen.

 

Lebensmittel, die für Babys geeignet sind

Für Babys Essen ab ca. dem 4-6. Monat eignen sich verschiedene Gemüsebreie bestehend aus Kartoffeln, Pastinaken, Möhren oder anderen Gemüsesorten, die mittags für den Sprösslings zubereitet werden können. Ist dein Fratz schon etwas älter, sind auch Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breie für ein leckeres Mittagessen ideal. Für nachmittags, als kleine Zwischenmahlzeit oder abends gibt es weitere Breivarianten, die Babys essen können. Getreidebreie, Getreide-Obst-Breie oder Milch-Getreide-Breie sind wunderbar geeignet.

Wie Babys Speiseplan bzw. Ernährungsplan genau aussieht, kannst du dir im nächsten Abschnitt durchlesen. Zuvor erfährst du aber, welche Zutaten von Babys Speiseplan gestrichen werden sollten.

 

Lebensmittel, die nicht für Babys geeignet sind

Der Organismus von Babys und Kleinkindern muss sich erst langsam an neue Inhaltsstoffe gewöhnen und lernen, wie neue Lebensmittel richtig verwertet werden. Außerdem muss der Körper bzw. das Immunsystem der Kleinen erst Antikörper für bestimmte Stoffe, Allergene und Erreger entwickeln, die draußen in der Umwelt lauern und in vielen Lebensmitteln vorkommen. Daher sollte bei der Umstellung von Milchnahrung auf Beikost und später auf feste Nahrung immer in kleinen, verdaulichen Schritten vorgegangen werden, sodass sich der Körper deines Babys nach und nach daran gewöhnen kann.

Gluten: Bei glutenhaltigen Lebensmitteln wie bspw. Mehl, Brot oder Nudeln ist bei Kindern unter sechs Monaten Vorsicht geboten. Gluten sollte daher bis zu einem Alter von 6 Monaten gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen von Babys aufgenommen werden. Gluten kann von Babys noch nicht wirklich verwertet werden.

Früher ist die Ansicht vertreten worden, dass eine zu frühe Aufnahme von Getreide und Gluten im schlimmsten Falle zu einer Glutenunverträglichkeit führen kann. Heutzutage wird allerdings eine gegenteilige Meinung vertreten und Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass eine geringe Menge an glutenreichen Nahrungsmitteln eben gerade einer Glutenunverträglichkeit vorbeugen kann. Bei Fragen wendest du dich am besten immer an deinen Kinderarzt.

Eier: Dein Spatz kann ab dem 6. Monate hartgekochte Eier essen. Gerichte mit (halb-)rohen Eiern sind nicht zu empfehlen, da diese Salmonellen enthalten können, die im schlimmsten Falle zu einer Lebensmittelvergiftung führen können.

Milchprodukte wie Käse, Joghurt & Quark: Milchprodukte sollte dein Baby ebenfalls erst ca. ab dem 6. Monat zu sich nehmen. Auch hier gilt es, das Immun- und Verdauungssystem deines Babys langsam an Milchprodukte zu gewöhnen. Kuhmilch hat einen sehr hohen Anteil an Proteinen und Mineralien, der in zu hoher Dosierung (noch) nicht von den Nieren verarbeitet werden kann. Daher sollten Babys und Kleinkinder auch keinen “normalen” Joghurt essen. Aber viele Hersteller wie Alete und Hipp bieten extra einen leicht bekömmlichen Joghurt mit einer geringeren Eiweißmenge an, den Babys ab 6 Monaten essen können.

Käsesorten, die aus Rohmilch hergestellt werden – wie etwa Schimmelkäse, Camembert oder Feta – sollten ebenfalls nicht von kleinen Kindern verzehrt werden.

Einigen Menschen fehlt zudem ein bestimmtes Enzym, daher können sie den in der Milch enthalten Milchzucker – die Lactose – nicht verarbeiten. Sie leiden dann unter einer Lactoseintoleranz. Daher ist es wichtig, die Reaktionen auf Milchprodukte bei deinem kleinen Schatz genau zu beobachten und bei einem Verdacht einen Arzt aufzusuchen.

Rohwurst & rohes Fleisch/Fisch: Rohe Wurst bzw. rohes Fleisch und Sushi haben ebenfalls auf dem Teller deines Babys nicht verloren, da diese Keime wie Salmonellen enthalten können. Lachs oder andere Fischarten können aber – richtig zubereitet – auf Babys Teller landen.

Gemüse: Gemüse ist gesund und darf gerne und oft auf Babys Speiseplan. Kohl, Bohnen, Linsen sowie andere Hülsenfrüchte können Blähungen verursachen und Babys kleinen Darm etwas zu sehr beanspruchen. Daher sollten diese Zutaten nur in minimalen Mengen gekocht werden.

Gewürze: Bei Gewürzen ist ebenfalls Vorsicht geboten. Salzhaltige Gerichte und scharfe Gewürze sind tabu, da diese nur schwer verdaulich sind und zudem Babys kleine Nieren zu sehr beanspruchen würden. Also hat sich damit die Frage geklärt, warum du Babys Essen nicht würzen solltest.

Öle: Bei kaltgepressten Ölen ist Vorsicht geboten. Babys sollten daher bspw. kein Olivenöl essen, da dies der Leber schaden kann. Rapsöl oder etwas Butter eignen sich dafür umso besser zur Zubereitung von Babybrei.

Zucker: Zu viel natürlicher oder künstlicher Zucker sind für Babys und Kinder keinesfalls zu empfehlen, da dieser in zu hoher Menge für den Körper ungesund ist und diverse Krankheiten wie bspw. Karies verursachen kann. Daher sollte bei allen Getränken und Lebensmitteln immer kontrolliert werden, wie hoch der Zuckeranteil ist, denn Zucker ist in zahlreichen Nahrungsmitteln enthalten, in denen wir ihn vielleicht zunächst nicht vermuten würden.

Honig: Immer wieder kommt die Frage auf, ob Babys Honig essen dürfen oder nicht. Hier gibt es eine eindeutige Antwort: Babys unter einem Jahr sollten keinen Honig essen, da dieser viele Bakterien beinhalten kann, auf die das Immunsystem noch keine Antikörper gebildet hat.

Kiwi, Orangen, Zitronen & andere Zitrusfrüchte: Dürfen Babys Zitronen, Orangen und andere Zitrusfrüchte essen? Sie sind gesund und besonders reichhaltig an Vitamin C, also würde doch eigentlich nichts dagegen sprechen, oder? Hier ist allerdings erhöhte Vorsicht gegeben, da Zitrusfrüchte Allergien auslösen können. Daher sollten Früchte frühestens ab dem 6. Monat und nur in sehr geringen(!) Mengen verzehrt werden. Das gilt ebenso für Erdbeeren, Himbeeren und Co.

Nüsse: Bei Nüssen verhält es ähnlich, auch diese können heftige allergische Reaktionen verursachen. Insbesondere wenn bereits Nussallergien in der Familie bekannt sind, ist erhöhte Vorsicht geboten, da dann ein höheres Allergierisiko gegeben sein kann. Zudem sollten Nüsse bei kleinen Kindern zunächst nur gemahlen gegessen werden, da diese, wenn sie in ganzen Stücken verzehrt werden, verschluckt werden können.

Limonaden & Säfte: Pepsi oder Cola? Nichts von beiden! Zuckerhaltige Getränke haben auf Babys Speiseplan nichts verloren und greifen zudem die empfindlichen Milchzähne an. Wasser und ungesüßte Tees hingegen sind unbedenklich und dürfen zu jeder Mahlzeit oder auch zwischendurch getrunken werden. Babysäfte oder andere Fruchtsäfte, die mit reichlich Wasser verdünnt werden (Mischverhältnis ca. 1:10), sind auch ab und zu erlaubt und können für ein bisschen Abwechslung sorgen.

Tee: Leckere Früchte- und Kräutertees sind erlaubt, wenn sie nicht gesüßt sind. Schwarzer Tee ist aufgrund des Koffeingehaltes für Babys und Kinder nicht geeignet. Dass auch Kaffee nichts aufs Babys Speiseplan verloren hat, versteht sich von selbst.

 

Babys Speiseplan/Ernährungsplan – Was sollten Babys in welchem Lebensmonat essen

In den ersten 6 Monaten werden Babys entweder gestillt oder werden mit Säuglingsnahrung gefüttert. Doch irgendwann ist diese Zeit vorbei und es wird nach und nach eine Milchmahlzeit durch Brei bzw. durch Beikost ersetzt. In der Regel wird empfohlen, mit dem ersten Brei ab ca. dem 6 Monat zu beginnen. Merkst du, dass dein Spatz immer ganz begeistert auf deinen Teller schaut, kannst du auch zu einem früheren Zeitpunkt (etwa ab Anfang des 5. Monats) mit dem Brei beginnen.

 

1. Phase

Um dein Baby an den Brei bzw. die Beikost zu gewöhnen, empfiehlt es sich, zunächst die Milchmahlzeit am Mittag durch einen Gemüse- oder Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu ersetzen. 2-3 Mal pro Woche Fleisch oder Fisch geben deinem Kind zusätzlich wichtige Nährstoffe und sollten auf dem Speiseplan deines Sprösslings nicht fehlen. Die Mittagszeit empfiehlt zu Beginn wunderbar für eine Breimahlzeit, denn so hat dein kleiner Schatz genügend Zeit, die Mahlzeit zu verdauen. Du kannst deinem Liebling auch erst einmal ein paar Löffel zum Probieren geben und danach ein wenig Milch zu füttern.

 

2. & 3. Phase

Ca. zwischen dem 6. und 8. Monat kannst du einen Schritt weitergehen und die abendliche Milchmahlzeit durch einen Milch-Getreide-Brei ersetzen. Alle guten Dinge sind drei, daher kann nach einer etwa einmonatigen Gewöhnungsphase an den Milch-Getreide-Brei am Abend die letzte Milchmahlzeit am Vormittag bzw. Nachmittag durch einen Getreide-Obst-Brei ersetzt werden. Als Alternative zum Getreidebrei können auch kleine Snacks wie Gemüse oder Obst angeboten werden.

 

4. Phase

Erst ab einem Alter von ca. 9 Monaten kann der Vormittagsbrei allmählich durch Brot ersetzt werden. Achte darauf, dass das Brot in leicht zu kauenden Stücke geschnitten ist und keine zu großen Körner enthält. Ab ca. 10 -12 Monaten kann dein Spatz dann langsam an die Familienkost gewöhnt werden.

All das sind lediglich Vorschläge, die sich bei einem Großteil der Kinder bewährt haben. Da dein Baby und sein Geschmack bzw. seine Entwicklung allerdings sehr individuell sind, solltest du auch den Ernährungsplan an dein Baby anpassen. Wichtig ist, dass du dein Baby nach und nach an die Breimahlzeiten bzw. die Menüs gewöhnst und auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtest. Wasser und gesüßte Tee bzw. verdünnte Fruchtsäfte (in geringen Mengen!) sind für Kleinkinder zu empfehlen:

  • 7-12 Monate ca. 400 ml Flüssigkeit
  • ab 1-2 Jahre ca. 600 ml Flüssigkeit

 

Was essen Babys zum Frühstück

Auch eine sehr interessante Frage ist, was Babys zum Frühstück essen. Bei uns Erwachsenen gibt es die “Müsli-Liebhaber”, die “Hauptsache-Nutella-egal-auf-was-Verfechter” oder die “Ohne-Kaffee-läuft-gar-nichts-Anhänger”. Bei Babys ist die Antwort recht einfach: Eine Milchmahlzeit zum Frühstück, entweder Muttermilch oder Säuglingsnahrung. Erst ab einem Alter von ca. 9 Monaten sollte das Fläschchen morgens nach und nach durch einen Frühstücksbrei ersetzt werden, ab ca. dem 10. Monat kann dein Baby zum Frühstück auch Brot zu sich nehmen.

 

Was für Babys im 6. & 7. Monat kochen – was essen Babys im 6. & 7. Monat

Viele Eltern fragen sich, wann ihr Baby mit dem Brei essen beginnen soll. In der Regel kann – wenn du und dein Kind es möchten – ca. ab dem 6. Lebensmonat mit Beikost angefangen werden. Aber auch Babys im 4. oder 5. Monat können leckeren Brei essen bzw. können sich deine selbst gekochten tollen Rezepte schmecken lassen. Für Babys im 4. und 5. Monat eignen sich Gemüsebreie gut, so kannst du bspw. für dein Baby mittags einen leckeren Brei aus Karotten oder anderen Gemüsesorten kochen.

Für Babys im 6. und 7. Monat kann neben dem Mittagsbrei auch ein köstlicher Abendbrei und je nach Bedarf ein Mittagsbrei gekocht werden. Wie oft und wie viel Babys im 6. und 7. Monat etwas essen sollten bzw. wie der Speiseplan aussieht, kannst du dem vorherigen Abschnitt entnehmen und dich über die jeweilige Essensmenge informieren. So solltest du zunächst bei der Einführung von Babykost zunächst mit einem Gemüsebrei starten, nach 1-2 Wochen den Gemüse-Kartoffel-Brei einführen und nach einer weiteren Eingewöhnungsphase einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei mit auf dem Speiseplan aufnehmen und leckere Menüs anrühren.

Im 6. und 7. Monat kann nicht mehr nur die Stillmahlzeit am Mittag durch Brei ersetzt werden, sondern du kannst auch nachmittags oder abends für dein Baby kochen. Die Rezepte für 6 – 7 Monate alte Babys werden dadurch etwas ausgefallener und abwechslungsreicher, so dass dein Schatz das Essen lieben wird. Und falls nicht, dann weißt du ganz schnell, was dein Baby nicht essen will. Aber bei den tollen Rezeptideen von babys10 wird dir das bestimmt nicht passieren:

 

Rezeptideen für Babys im 6. & 7. Monat

Im 6. oder 7. hast du vielleicht schon mit der Beikosteinführung angefangen oder stehst kurz vorm Start für Babys ersten Brei. Ein leckerer Brei als Möhren, Pastinaken oder Kürbis ist dafür ideal geeignet und so ein Gemüsebrei ist auch schnell und einfach zubereitet:

Das Gemüse (ca. 300 g) wird gewaschen, geschält und dann in kleine Stückchen geschnitten. Danach kommt das Gemüse in einen Topf mit kaltem Wasser – achte darauf, dass es zu ca. ¾ damit bedeckt ist. Nachdem Karotten und Co ca. 10 Minuten geköchelt haben, pürierst du das weichgekochte Gemüse zusammen mit dem verbleibenden Kochwasser zu einem Brei. Viel Spaß beim Nachkochen!

 

 

Was für Babys im 8. & 9. Monat kochen – was essen Babys im 8. & 9. Monat

Im 8. und 9. Monat können das Essen und die Rezepte für Babys Lieblingsbrei wieder etwas mehr variiert und ergänzt werden. Auch bei der Frage, wie viel Babys ab dem 8. oder 9. Monaten essen dürfen, kann etwas nach oben aufgerundet werden. Schließlich soll dein kleiner Racker später einmal groß und stark werden 🙂 . Falls dein Baby mit 8 oder 9 Monaten den Babybrei nicht essen will, den du gekocht hast, dann versuche es doch einmal mit den folgenden Rezepten.

 

Rezeptideen für Babys im 8. & 9. Monat

Vielleicht ist dein kleiner Schatz ein ganz Süßer und zieht die süßen Milch und Obstbreie den herzhaften Menüs vor. Wenn ja, dann wird dein Spatz diesen Milch-Getreide-Brei garantiert lieben:

 

 

Was für Babys im 10. & 11. Monat kochen – was essen Babys im 10. & 11. Monat

Dein kleiner Schatz wird immer größer und feiert bald seinen ersten Geburtstag. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Auch für Babys im Alter von 10. und 11. Monaten kannst du schmackhaftes Essen mithilfe von babys10 Rezepten kochen:

 

Rezeptideen für Babys im 10. & 11. Monat

Auch die Zubereitung eines Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breis ist denkbar einfach und die jeweiligen Zutaten können perfekt auf den Gemack deines kleinen Gourmets angepasst werden. Bei 50 g Kartoffeln sollte ungefähr eine Menge von 100 g Gemüse (bspw. Kohlrabi, Brokkoli, Fenchel, Kürbis und vieles mehr) sowie ca. 40 g mageres Fleisch (Lamm, Schwein, Rind, Geflügel) für einen Brei verwendet werden. Bei der Zusammenstellung der Fleisch- und Gemüsesorten kannst du ganz kreativ sein und deinen Spatz mit neuen Menüs überraschen.

Alle Zutaten werden klein geschnitten, anschließend gekocht und zusammen mit etwas Kochwasser so lange püriert, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Kochdauer variiert je nach Gemüse- und Fleischsorte. In der Regel dürften ca. 15 Minuten ausreichen. Anschließend kann der Brei mit etwas Saft und Rapsöl verfeinert werden.

 

Was für Babys im 12. Monat kochen – was essen Babys ab 1 Jahr

Ab ca. 10 Monaten bzw. im Alter von einem Jahr kannst du damit anfangen, deinen kleinen Fratz an die Familienkost zu gewöhnen. In diesem Alter sind die ersten Zähnchen da und es kann fleißig gekaut werden, sodass nicht immer nur Brei auf dem Speiseplan stehen muss.

 

Rezeptideen für Babys im 12. Monat und ab 1 Jahr

Leckere Rezepte, die Babys mit 12 Monaten/1 Jahr sicherlich gerne essen möchten, findest du in diesem tollen Video:

 

 

Was dürfen/sollen Babys bei Durchfall essen

Dass Babys 2-3 Mal im Jahr Durchfall haben, ist völlig normal. Allerdings sollte in dieser Phase unbedingt darauf geachtet werden, dass das Baby genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, da Durchfall dem Körper viel Wasser entzieht. Stillst du dein Baby, dann solltest du ihm unbedingt weiter die Brust geben, damit dein Baby ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei Flaschennahrung sollte diese bei Durchfall durch Fenchel- oder Kamillentee ersetzt werden. Eine Priese Salz oder etwas Traubenzucker im Tee können ebenfalls hilfreich sein und dürfen Babys bei Durchfall/Magen-Darm-Erkrankungen essen.

Bei älteren Kindern sollte in den ersten 6 Stunden nur Flüssigkeit aufgenommen werden. Danach kann man den Magen langsam wieder an leichte Kost gewöhnen – Gemüsebrühe, Äpfel, Bananen oder Zwieback sind gut geeignet und altbekannte Hausmittel.

Hält der Durchfall längere Zeit an oder kommen Erbrechen oder Fieber hinzu, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache der Symptome abzuklären. Auch wenn du dir unsicher bist, ob dein Kind genügend Flüssigkeit aufnimmt, ist es ratsam, den Kinderarzt zu kontaktieren. Besonders wichtig ist bei Durchfallerkrankungen auch die Hygiene: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist das A und O!

 

Wie für Babys kochen

Nachdem du alles über Babys Essen erfahren und schon tolle Rezeptideen bekommen hast, gibt babys10 dir zum Schluss noch ein paar Tipps, wie du die Zutaten für dein Baby richtig kochst bzw. zubereitest. Wenn du Beikost für dein Baby selber kochen und leckere Rezepte für Grießbrei, Kartoffelbrei und Co ausprobieren möchtest, dann gibt es einige Dinge, die du bei Babys Gerichten beachten solltest.

 

Wie Obst für Babys kochen

Egal welchen Obstbrei du für dein Baby kochen möchtest, wichtig ist, dass du das Obst vorher schälst, Kerne und andere faule Stellen entfernst und das Obst in Stücke schneidest. Je nach Obstsorte kannst du die Stückchen entweder kurz in Wasser kochen oder in Wasserdampf garen und dann zu einem leckeren Brei pürieren.

So kannst du in nur wenigen Minuten eine tollen Apfelbrei oder Pflaumenbrei für dein Baby kochen – je nach Saison können natürlich auch Birnen, Pfirsiche oder andere Sorten zu einem Obstbrei verarbeitet werden. Für einen Getreide-Obst-Brei kommen je nach Rezept und gewünschter Konsistenz etwas Wasser, Getreideflocken und ein bisschen Öl hinzu.

 

Wie Milch-Getreide-Brei zubereiten

Bei einem Milch-Getreide-Brei ist die Zubereitung ähnlich einfach wie bei einem Obstbrei.
Einige Eltern fragen sich, warum sie die Milch für ihr Baby kochen bzw. die Vollmilch abkochen müssen. Normale Milch aus dem Supermarkt ist pasteurisiert und ultrahocherhitzt, so dass die Milch nicht extra abgekocht werden muss. Kaufst du frische Rohmilch vom Bauern nebenan, ist es sinnvoll, die Milch vorher einmal abzukochen.

Ansonsten wird die Milch erhitzt bzw. aufgekocht, damit die Getreideflocken darin gut aufquellen können und einen leckeren Babybrei ergeben.

 

Wie Kürbis, Karotten & Zucchini für Babys kochen

Das jeweilige Gemüse waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Danach gibst du das Gemüse in kochendes Wasser und kochst es weich. Et voilá – noch einmal pürieren und ein wenig Öl hinzugeben, um den Brei geschmackvoller und ein wenig gehaltvoller zu machen, und schon ist der Gemüsebrei für Babys fertig.

 

Wie Fleisch für Babys kochen

In einen leckeren Gemüse-Kartoffel-Brei kannst du zusätzlich 2-3 pro Woche Fleisch hinzugeben und daraus einen leckeren Brei für deinen Schützling zaubern. Fleisch hat definitiv eine längere Kochzeit als Gemüse und du solltest immer darauf achten, dass das Fleisch gut durch ist, bevor du es zusammen mit den anderen Zutaten zu einem gehaltvollen Brei für dein Baby anrührst. Wie lange du bspw. Rindfleisch für dein Baby kochen lassen musst, hängt immer davon, wie groß die Stücke sind.

Das in Stücke geschnittene Fleisch wird so lange in Wasser gekocht, bis es fast in die einzelnen Fasern zerfällt bzw. bis es butterweich ist. Dann kannst du es wunderbar pürieren.

 

Was bei Babys Lieblingsspeisen sonst noch wichtig ist

Bei der Zubereitung von Babys Essen stehen frische Zutaten (Bio-Qualität) und Hygiene an oberster Stelle. Beim Zubereiten der Mahlzeiten oder beim Einfrieren ist es wichtig, dass keine Keime in die Nahrung gelangen. Daher sollten Hände, alle Lebensmittel sowie die Küchenutensilien gründlich gereinigt werden.

Es ist durchaus möglich, Babys Essen einzufrieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu erwärmen. Achte allerdings darauf, angetaute oder bereits erwärmte Babynahrung nicht mehr erneut einzufrieren oder zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufzuwärmen. Lieber kleinere Portionen einfrieren und nach Bedarf zubereiten.

 

Wie Baby essen mit Löffel beibringen

Baby lieben es, mit ihren kleinen Patschehänden in das Essen zu langen und den Brei bzw. ihre Klebehände dann überall abzuschmieren. Bei den ersten Malen sieht das noch recht süß und witzig auch, aber irgendwann ist es doch recht mühsam, das kleine Fleckenmonster neu einzukleiden und die Küche zu wienern.

Wie also kann dein Baby das Essen mit dem Löffel lernen bzw. wie kannst du deinem Baby das Essen mit dem Löffel beibringen? Dafür gibt es keine bestimmten Regeln oder Hilfsmittel. Das Einzige, was du brauchst, ist ein Löffel, ein Lätzchen und ein wenig Geduld. Die einen Kinder lernen es schneller, mit dem Löffel zu essen, die anderen Zwerge brauchen vielleicht ein paar mehr Anläufe und sauen vorher noch das eine oder andere T-Shirt voll, bis das Essen mit Messer und Gabel so gut funktioniert wie bei Mama und Papa .

 

Trinklernbecher, Kinderbesteck & Kindergeschirr

Trinklernbecher und das passende Kinderbesteck und Kindergeschirr gehören zu Babys Mahlzeiten dazu wie ein Lätzchen, eine Essensunterlage und ein Hochstuhl. Was du bei all diesen Produkten beachten solltest, kannst du dir auf babys10 durchlesen. Mit dem perfekten Essens-Set für dein Baby steht der Nahrungsaufnahme also nichts mehr Wege und dein Baby kann mit deinen köstlichen Breien gefüttert werden.

 

Wie lange sollte Baby Brei essen

Auch hier gibt es nicht die eine goldene Regel und es hängt immer auch wenig vom Geschmack des Kindes ab: Die einen lieben ihren Gute-Nacht-Brei über alles und möchten ihn auch noch mit 2-3 Jahren essen. Andere Kinder hingegen könnes es gar nicht erwarten, endlich etwas “Richtiges” zwischen ihre kleinen Beißerchen zu bekommen. Also lässt du am besten deinen kleinen Schatz entscheiden, wie lange er seinen Babybrei essen möchte.

Natürlich musst du auf eine ausgewogene Ernährung achten und schauen, dass dein Sprössling genügend Vitamine, Nährstoffe und Mineralien zu sich nimmt und dann kann es auch schon einmal vorkommen, dass es beim Mittagessen die eine oder andere Diskussion darüber gibt, warum auch das unliebsame Gemüse gegessen werden muss 🙂 .

 

Ab wann darf Baby vom Tisch essen

Diese Frage sollte sich eigentlich gar nicht stellen, denn dein Spatz sollte am besten von Anfang an am Familienleben teilnehmen und auch bei euren gemeinsamen Familienmahlzeiten mit dabei sein – außer natürlich wenn dein süßer Fratz gerade eine Runde schläft oder sich etwas ausruhen möchte. Ist dein kleiner Fratz aber munter, kann er mit euch gemeinsam am Tisch sitzen. Ein Hochstuhl oder die Beaba Babywippe sind ideal für gemeinsame Mahlzeiten – denn so ist dein süßer Schatz immer mit am Tisch und kann euch dabei zuschauen, was ihr Leckeres esst.

 

Die besten Rezepte für Babys Lieblingsspeisen – Die beliebtesten Kochbücher für kleine Gourmets

Auf dieser Seite findest du viele leckere Rezepte, die du für dein Baby selber kochen kannst. Bist du auf der Suche nach weiteren, leckeren Rezeptideen und neuen kreativen Vorschlägen für Babys nächste Mahlzeit, dann solltest du dich von den folgenden Kochbüchern inspirieren lassen. babys10 wünscht deinem Spatz guten Appetit!

 

Kochen für Babys: Gesundes Essen einfach selbst machen

Die Bibel unter den Kochbüchern für Babys: Viele tolle Rezepte warten auf dich und es ist für jeden etwas dabei. Egal, ob klassisch und schnell oder etwas ausgefallener und aufwendiger, für jeden kleinen Feinschmecker ist etwas dabei.

Besonders hilfreich sind die allgemeinen Erläuterungen zu Beginn des Buches, die über alle Unklarheiten und Mythen in Bezug auf Babynahrung aufklären. Ein Ernährungsplan für Babys ist auch dabei. Bei den verschiedenen Rezepten werden die einzelnen Schritte detailliert erläutert, die Bilder sind ebenfalls hilfreich. So schafft es garantiert jeder Kochmuffel, etwas Leckeres für das Baby zu kochen.

 

Die besten Breie für Ihr Baby

Auch dieses Buch ist nach den verschiedenen Stufen gegliedert, in denen dein Schatz nach und nach an die Beikost gewöhnt wird. In der 1. Phase ist Gemüse-Brei angesagt: In diesem tollen Kochbuch findest du Rezepte, die du für dein Baby selber kochen kannst. Im 5. Monat stehen der Zucchini-Kartoffel-Brei, der Möhren-Tomaten-Reisbrei mit Lammfleisch und der Hirse-Kohlrabi-Möhren-Brei hoch im Kurs.

Ist dein Spatz schon etwas älter, kannst du ihn mit einem Orangen-Bananen-Haferbrei oder mit einem Zwieback-Brei mit Birne und Möhren überraschen. In den darauffolgenden Monaten dürfen dann auch ein Zucchini-Hähnchen-Topf oder Gemüsereis mit Hackbällchen auf den Menüplan. So steht einer ausgewogenen Säuglings- und Kinderernährung nichts mehr im Wege. Wenn da immernoch nichts Leckeres dabei ist, dann versuch es doch vielleicht mit dem nächsten Kochbuch.

 

Kochen für Babys: Gesund durchs 1. Jahr

Bei diesem Kochbuch gilt: Ran an den Kochlöffel und Babys Brei schnell selbst anrühren. Du findest in diesem Buch zwar nicht super ausgefallene Rezepte, die du für dein Baby kochen kannst, aber auch nicht jedes Baby steht auf Experimente. Wenn du einen kleinen Suppenkasper zu Hause hast, probier es doch am besten mit diesen Rezepten. Die Zubereitung geht zudem recht fix und auch wenn nicht allzu viel Abwechslung dabei ist, kannst du die Grundrezepte als gute Inspiration nehmen und deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Das Kochbuch liefert dir zudem viele wichtige Informationen zu Babys Speiseplan, zu möglichen Lebensmittelallergien und zu einer vegetarischen Ernährung.

nach oben