Die 10 besten Milchpumpen im Test & Vergleich 2017




Die zehn besten manuellen & elektrischen Milchpumpen

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Elektrische und manuelle Einzel- oder Doppelmilchpumpen von Medela, Philips Avent und Lansinoh erleichtern dir die Stillzeit enorm und können insbesondere zur Vorbeugung von Milchstau, aber auch zur Anregung der Milchbildung beitragen.

Elektrische oder manuelle Handmilchpumpen sind aber auch dann besonders sinnvoll, wenn dir das Stillen Probleme und Schmerzen bereitet und deine Brustwarzen entzündet sind. Bist du berufstätig oder möchtest du auch mal wieder einen entspannten Abend mit deinen Freundinnen verbringen, kannst du vorher die Milch problemlos abpumpen, in einem Fläschchen aufbewahren und sogar einfrieren. So kann auch Papa jederzeit euren kleinen Fratz füttern.

Im Milchpumpen Test und Vergleich erfährst du alles über die Vorteile von elektrischen und manuellen Milchpumpen von Lansinoh, Medela und Philips Avent. Des Weiteren findest du alle nützlichen Informationen dazu, was du bei Milchpumpen beachten und wie du sie anwenden und sterilisieren solltest.

Außerdem kannst du dich darüber informieren, wo du elektrische Einzel- und Doppelmilchpumpen und Handmilchpumpen von Medela, NUK, ARDO oder MAM kaufen und leihen bzw. mieten kannst. Das passende Zubehör wie Muttermilchbehälter oder ein praktisches Flaschenset dürfen natürlich auch nicht fehlen.

 

Wieso & warum (elektrische) Milchpumpe

Die Verwendung einer Milchpumpe während der Stillzeit kann mehrere Gründe und Vorteile für dich als Mama haben. Im Folgenden kannst du dich ganz genau darüber informieren, wann eine Brustpumpe sinnvoll ist und warum es nie schaden kann, eine (Hand-)Milchpumpe im Haus zu haben.

 

Milchpumpe bei Frühchen

Eine Milchpumpe macht vor allem dann Sinn, wenn dein Kleines es etwas eilig hatte und zu früh auf die Welt gekommen ist. Frühchen sind zu Beginn meist noch etwas schwach und es wird ihnen schwerfallen, die nötige Kraft aufzubringen, um an deiner Brust zu saugen. Wenn das der Fall ist, kannst du die Milch mithilfe einer Brustpumpe abpumpen. Die wertvolle Muttermilch wird deinem kleinen Liebling dann durch eine Ernährungssonde zugeführt.

In den meisten Fällen ist es möglich, dass dir eine Milchpumpe vom Arzt verschrieben wird, sodass deine Krankenkasse und nicht du für die Kosten aufkommen musst. Weitere Informationen zu Milchpumpen auf Rezept findest du am Ende des Artikels.

 

Milchpumpe bei Stillproblemen

Deinem Körper ist auch nach der Geburt keine Ruhepause gegönnt. Kaum ist dein Kleines auf der Welt, hat es Hunger und möchte gestillt werden. Bei manchen Müttern funktioniert das Stillen auf Anhieb und ohne Probleme. Einige Mamas hingegen haben Schwierigkeiten und müssen mit ihrem kleinen Liebling erst noch die geeignete Stillposition finden.

Falsches Anlegen an der Brust, sowie eine zu geringe oder zu hohe Milchproduktion können zu Milchstau und entzündeten Brustwarzen führen. Bei solchen Stillproblemen ist eine Milchpumpe Gold wert und kann Abhilfe schaffen.

 

Milchpumpe bei Milchstau

Die Ursachen von Milchstau können zwar unterschiedlicher Natur sein, für die betroffene Mama hingegen ist ein Milchstau immer eine unangenehme und schmerzhafte Erfahrung. Ein Milchstau kann sich durch Rötungen auf der Haut, Schwellungen und verhärteten Stellen in der Brust, sowie durch Schmerzen, Fieber und Schüttelfrost bemerkbar machen.

Ein Milchstau wird meist durch eine der drei folgenden Ursachen hervorgerufen:

  • Milchstau tritt häufig dann auf, wenn die Brust nicht ausreichend durch regelmäßiges Stillen entleert wird. Das kann zum einen daran liegen, dass dein Kind zu wenig trinkt oder dein Kleines (aus verschiedenen Gründen) nicht lange genug an der Brust trinken konnte. Zum anderen kann auch eine zu lange Pause zwischen den einzelnen Stillmahlzeiten einen Milchstau verursachen. Die Dauer und Häufigkeit der Stillmahlzeiten ist bei jedem Säugling unterschiedlich und ändert sich mit zunehmendem Alter deines Kindes. Dennoch sollte eine gewisse Regelmäßigkeit eingehalten werden, um deinen Körper und den deines kleinen Lieblings nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.
  • Bei einer Verstopfung der Milchgänge durch abgestorbene Zellen oder Fettklumpen spricht man allgemein von einer mechanischen Verhinderung des Milchflusses. Diese kann u. U. auch durch einen zu eng anliegenden BH (mit Bügeln) oder durch Babytragetücher verursacht werden, die die Brust zu sehr einengen.

 

Wie Milchstau entgegenwirken

Da ein Milchstau schnell zu einer sehr schmerzhaften Brustentzündung führen kann, ist es wichtig, die auftretenden Symptome frühzeitig zu behandeln und ihnen entgegenzuwirken. Damit die Stillzeit für dich und dein Kleines ein schönes und angenehmes Erlebnis ist, hat babys10 hilfreiche und nützliche Tipps für dich zusammengestellt, mit denen du einem Milchstau bzw. einer Brustdrüsenentzündung vorbeugen kannst:

  • Beim Stillen ist es sehr wichtig, dass du dich entspannen kannst und dich rundum wohlfühlst. Mache es dir mit deinem hungrigen Zwerg und einem Stillkissen im Bett oder auf einem Stuhl gemütlich und versuche, die beste Stillposition für dich und dein Baby zu finden. Meist pendelt sich der Milchfluss nach einiger Zeit von ganz alleine ein.
  • Versuche bei einem Milchstau so oft wie möglich zu stillen. Ein regelmäßiger Milchfluss ist immer noch die beste Methode, um einem Milchstau entgegenzuwirken. Eine manuelle oder elektrische Milchpumpe hilft dir dabei, die Brust zu leeren, auch wenn dein Kleines schon längst satt ist oder ihr anfangs noch ein paar kleine Schwierigkeiten beim Stillen habt. Es kann zudem auch vorkommen, dass die Milch bei einem Milchstau anders schmeckt und dein kleiner Liebling einfach nicht trinken mag. Hier hilft nur Abpumpen durch eine Milchpumpe.
  • Besonders die Zeit nach der Geburt und die darauffolgenden Monate können extrem anstrengend und nervenaufreibend für dich sein. Dein kleiner, neuer Mitbewohner wird dein Leben und deinen Alltag zuhause ganz schön auf den Kopf stellen. Umso wichtiger ist es, dass du dir Zeit für dich nimmst und dir immer wieder mal eine Verschnaufpause gönnst. Ein Milchstau kann begünstigt werden, wenn du müde und gestresst bist. Dein Körper merkt ganz genau, wenn es dir nicht gut geht und wird irgendwann eine Ruhepause einfordern.
  • Bei einem Milchstau ist nicht nur Ruhe besonders wichtig, sondern vor allem auch, dass du in dieser Zeit auf zu eng anliegende BHs oder Tragetücher verzichtest, da sie deine Brust zu sehr einengen können und bei einem Milchstau kontraproduktiv sind.
  • Vor dem Stillen kannst du deine Brust gut mit Wärme behandeln, indem du z. B. vorher eine schöne warme Dusche nimmst. Wärme regt nicht nur den Milchfluss an, sondern sorgt auch bei dir für ein wohliges und entspanntes Gefühl.
  • Nach dem Stillen kannst du deine Brust kühlen. Kühlkompressen, Hydrogel Pads, Quarkwickel und Kohlblätter haben eine wohltuende Wirkung, da sich durch Kälte das Gewebe zusammenzieht und die Spannung in deiner Brust gelindert wird.

Alle Informationen rund ums Stillen und viele weitere hilfreiche Tipps zum Thema Milchstau findest du in der Bibliothek von babys10.com.

 

Milchpumpe bei entzündeten Brustwarzen

Eine Milchpumpe kann nicht nur bei Milchstau wahre Wunder bewirken, sondern auch bei entzündeten Brustwarzen eine große Hilfe sein. Empfindliche Brustwarzen sind nach der Geburt und zu Beginn der Stillzeit keine Besonderheit.

Falsches Anlegen deines Babys an der Brust ist eine der häufigsten Ursachen für wunde Brustwarzen. Dein Kleines nimmt die Brustwarze, den Warzenhof und das umliegende Gewebe deiner Brust nicht richtig in den Mund und saugt an der “falschen Stelle”. Für dich kann das recht unangenehm werden und zu entzündeten Brustwarzen führen.

Probiere einfach ein paar andere Stillpositionen mit deinem Liebling aus, in den meisten Fällen wirst du mit wunden Brustwarzen künftig keine Probleme mehr haben. Weitere Informationen zu Stillpositionen und -techniken findest du in der Bibliothek oder auf Stillkissen.shop.

Eine Entzündung der Brustwarzen kann aber auch dadurch verursacht werden, dass dein Baby nicht richtig an der Brust saugt, weil es seinen kleinen Mund nicht weit genug aufmacht und dadurch mehr an der Brust kaut und weniger daran saugt. Damit sich deine Brust ein wenig erholen kann, ist es sinnvoll, die Milch zwischenzeitlich abzupumpen und es nach 1-2 Tagen wieder mit dem Stillen zu versuchen.

Eine weitere Ursache kann eine zu volle Brust sein. Dies führt dazu, dass dein kleiner Schatz die Brustwarze nicht optimal zu fassen bekommt. Daher ist es sinnvoll, die Brust vor dem Stillen mit einer manuellen oder elektrischen Milchpumpe ein wenig zu entleeren. Denn dann ist es für deinen Schatz leichter, die Brustwarze richtig in den Mund zu nehmen.

Saugen ohne Milchfluss und ein nicht hundertprozentig funktionierender Milchspendereflex führen dazu, dass dein Kleines hungrig an deiner Brust saugt, aber nicht genügend Milch herauskommt. Dadurch werden deine Brustwarzen gereizt und können sich entzünden. Auch hier kann eine Milchpumpe Abhilfe schaffen.

Flach- oder Hohlwarzen sowie eine zu spröde und trockene Haut können ebenso eine Brustwarzenentzündung hervorrufen. Möchtest du dich zu diesem Thema noch genauer informieren, steht dir jederzeit die Leseecke von babys10 zur Verfügung.

 

Anregung und Regulierung der Milchbildung

Eine Milchpumpe hilft dir, deine Milchbildung zu regulieren bzw. anzuregen. Einige Mamas können zu Beginn der Stillzeit Schwierigkeiten bei der Milchbildung haben, da der Körper ein wenig Zeit benötigt, sich an die Bedürfnisse deines Kindes anzupassen.

Trotz der vielen zahlreichen Tipps zum Thema Stillen ist und bleibt das Stillen für jede Mama und ihr Kind ein stetiger Lernprozess. Daher solltest du dich auch nicht verunsichern lassen, wenn das Stillen nicht direkt auf Anhieb und ohne kleinere Schwierigkeiten funktioniert.

Die Milchproduktion hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab: Die Dauer, Häufigkeit der Stillmahlzeiten und die Intensität des Saugens. Gib dir und deinem Schatz einfach ein wenig Zeit, euch aufeinander einzustellen. Bei Fragen oder Unsicherheiten kannst du dich jederzeit an deine Hebamme oder Stillberaterin wenden.

 

Steigerung der Milchproduktion

Wenn dein Körper anfangs zu wenig Muttermilch bildet, kann die Milchproduktion mithilfe einer Brustpumpe angeregt werden. Ein verzögerter oder zu geringer Milchspendereflex kann verschiedene Ursachen haben: Stress, ein hormonelles Ungleichgewicht, falsches Anlegen an der Brust oder entzündete Brustwarzen sind die bekanntesten Übeltäter.

Aber keine Sorge, du kannst einem Milchmangel mit verschiedenen Methoden entgegenwirken und den Milchspendefluss leicht anregen:

  • Versuche, deinen kleinen Liebling häufiger zu stillen, denn dadurch wird die Milchproduktion von ganz alleine angeregt.
  • Achte immer darauf, eine ausreichende Menge an Flüssigkeit pro Tag zu dir zu nehmen. Beim Stillen solltest du demnach auch immer ein Getränk in deiner Nähe haben.
  • Milchbildungs- und Stilltees können die Milchproduktion positiv beeinflussen. Bei Stilltees hat du verschiedene Kräuterteemischungen aus Fenchel, Anis, Bockshornklee und anderen wohltuenden Heilpflanzen zur Auswahl.
  • Wärmekissen oder eine warme Dusche vor dem Stillen können zur Förderung der Milchbildung beitragen.
  • Wenn du gerade unter der Dusche stehst, kann eine Brustmassage ebenfalls die Stillreflexe auslösen. Dazu rollst du die Brustwarzen ganz leicht zwischen deinen Fingern hin und her.
  • Eine Massage deines Partners, viel Ruhe und Entspannung können die Milchbildung anregen und positiv beeinflussen.

Zeigen diese Tipps bei dir nicht die gewünschte Wirkung oder lässt eine Steigerung der Milchproduktion zu lange auf sich warten, kann eine manuelle oder elektrische Milchpumpe zum Einsatz kommen:

  • Durch häufiges Stillen bzw. Abpumpen wird die Milchproduktion angeregt. Eine Milchpumpe hilft dir dabei und ist ein zuverlässiger Begleiter in der Stillzeit.
  • Durch zusätzliches Abpumpen wird die Milchbildung angeregt, da dein Körper das Signal erhält, dass dein Kleines mit der vorherigen Menge an Milch noch nicht ganz satt geworden ist. Infolgedessen passt sich dein Körper an und produziert von nun an mehr Milch.
  • Pumpe nach jeder zweiten Stillmahlzeit etwa 15 Minuten lang ab. Selbst wenn dabei nur eine geringe Menge an Muttermilch abgepumpt werden kann, wird durch das Pumpen die Milchbildung angeregt
  • Mit dem “Power-Abpumpen” kannst du deinen Körper auf die richtige Spur bringen und so die Milchbildung anregen. Nimm dir eine Stunde Zeit dafür, am besten morgens oder abends. Eine Steigerung der Milchproduktion zeigt sich meist nach drei bis sieben Tagen. Pumpe zunächst 20 Minuten lang, mache dann eine zehnminütige Pause. Pumpe danach noch einmal für 10 Minuten ab. Nach einer weiteren Pause von 10 Minuten pumpst du zum Schluss noch einmal 10 Minuten ab.

 

Regulierung der produzierten Milchmenge

Sind deine Brüste häufig geschwollen oder die Milchgänge oft verstopft, kann es sein, dass dein Körper zu viel Muttermilch produziert. Eine zu hohe Milchbildung kann auch durch eine Milchpumpe verringert werden.

Lass dein Kind solange es möchte, an nur einer Brust trinken und pumpe die andere Brust ab. Entleere diese Brust aber nie vollständig, sondern nur soviel, bis der Druck erträglich ist und du dich wieder wohlfühlst.

Zur Regulierung der Milchbildung ist es aber auch möglich, vor jeder Stillmahlzeit mit einer Milchpumpe genau so viel Muttermilch abzupumpen, bis sich der erste Milchspendereflex (schneller und flacher Saugrhythmus) verlangsamt hat. Wähle dazu bei einer Milchpumpe die geringste Stufe, da sonst die Milchproduktion angeregt und nicht verringert wird.

Du möchtest die Milchbildung verringern, benötigst aber trotzdem ein wenig Muttermilch auf Vorrat? Dann pumpe nur die Menge an Milch ab, die dein kleiner Schatz braucht, um satt zu werden.

Möchtest du die Milchbildung zwar langfristig reduzieren, aber trotzdem immer noch etwas Muttermilch abpumpen können, pumpe beide Brüste ab, bis sie leer sind. Du verfährst wie bereits oben beschrieben: Lasse dein Kind solange, wie es möchte, an nur einer Brust trinken und pumpe die andere Brust ab. Entleere diese Brust aber nie vollständig, sondern nur soviel, bis der Druck erträglich ist und du dich wieder wohlfühlst.

Pumpst du Muttermilch von Anfang an direkt für dein Kleines ab, ist es vollkommen ausreichend, in größeren Abständen und kürzer abzupumpen, damit sich die Milchbildung reduziert. Probiere vielleicht auch Salbeitees aus, sie können ebenfalls zur Reduzierung der Muttermilchproduktion beitragen.

 

Abpumpen auf Vorrat

Die Möglichkeit, Muttermilch jederzeit mit einer Handmilchpumpe oder einer elektrischen Milchpumpe abpumpen zu können, erleichtert dir die Stillzeit ein wenig und gibt dir eine gewisse Unabhängigkeit. Eine Brustpumpe bewirkt nicht nur bei Stillproblemen wahre Wunder, sondern erlaubt es dir, einen Vorrat an Muttermilch zu sammeln, wenn du einmal nicht in der Nähe deines kleinen Babys sein kannst, um es zu stillen.

Abpumpen auf Vorrat ist dann sinnvoll, wenn du entweder kurzzeitig oder auch etwas länger von deinem kleinen Liebling getrennt bist. Möchtest du abends unter der Woche einen entspannten Abend mit deinen Freundinnen haben, kannst du die gewünschte Milchmenge nach der letzten Stillmahlzeit abpumpen, wenn ein Drittel deiner üblichen Stillpause vorüber ist. Liegt also zwischen den Stillmahlzeiten eine ca. zweistündige Pause, pumpst du die Milch nach etwa 40 Minuten ab.

Es reicht vollkommen aus, wenn du diesen Vorgang ein bis zwei Mal am Tag davor oder am Tag selbst wiederholst. Dann solltest du in jedem Fall genügend Milch auf Vorrat haben, um den Abend genießen zu können.

Bist du berufstätig oder musst beispielsweise Medikamente einnehmen, die du während der Stillzeit nicht einnehmen darfst, ist es ratsam, frühzeitig und über einen längeren Zeitraum genügend Muttermilch abzupumpen. Weitere Informationen zur Aufbewahrung und Zubereitung von Muttermilch findest du im Artikel zu Babyfläschchen.

Da das Stillen nun einmal nur den Frauen vorbehalten ist, hat das Abpumpen auf Vorrat auch für Papa einen großen Vorteil: So kann auch er euren kleinen Schatz mit der wertvollen und nährstoffreichen Muttermilch füttern, euren Liebling dabei im Arm halten, mit ihm kuscheln und seine Bindung zu euren Kind stärken.

 

Elektrische Milchpumpe oder Handmilchpumpe

Eine Milchpumpe ist für jede werdende Mama auf jeden Fall eine sinnvolle Anschaffung. So bist du jederzeit auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet und dein Baby kann auch bei den einen oder anderen Stillproblemen und bei Berufstätigkeit ohne Weiteres mit der Muttermilch gefüttert werden.

Im nächsten Abschnitt erfährst du nun, ob eine Einzel- oder Doppelmilchpumpe für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist. Du hast die Auswahl zwischen elektrischen Milchpumpen und manuellen Handmilchpumpen. Die Medela Swing, die Lansinoh 2in1 und die Philips Avent SCF332/01 sind die Testsieger bei den elektrischen Milchpumpen. Aber auch NUK und ARDO (Calypso) haben tolle elektrische Milchpumpen im Sortiment.

Bei den Handmilchpumpen liegen Hersteller wie Philips Avent, Lansinoh, MAM sowie NUK (Jolie) und Medela (Harmony) ganz vorne. Erfahre nun alles über die jeweiligen Vorteile von manuellen und elektrischen Milchpumpen von Philips Avent, Medela Lansinoh und Co.

 

Manuelle Handmilchpumpe

Manuelle Einzelmilchpumpen sind für den gelegentlichen Gebrauch für Zuhause oder unterwegs gedacht. Hast du keine größeren Probleme beim Stillen und möchtest nur ab und zu eine kurze Zeit überbrücken, in der du nicht zuhause bei deinem kleinen Schatz sein kannst, ist eine Handmilchpumpe vollkommen ausreichend.

So kannst du ganz nach Bedarf und für einen späteren Zeitpunkt die gewünschte Menge an Muttermilch abpumpen, sie im Kühlschrank lagern oder in der Tiefkühltruhe einfrieren und jederzeit wieder erwärmen. So kann zu jeder Tages- und Nachtzeit dein kleiner Fratz mit der wertvollen Muttermilch gefüttert werden. Eine Handmilchpumpe sollte daher auf keinen Fall im Haushalt fehlen und gehört definitiv zur Erstausstattung für dein Baby. Teuer ist so eine manuelle Milchpumpe auch nicht, du bekommst sie bereits ab ca. 25 €.

 

Individuell regulierbarer Pumprhythmus

Handmilchpumpen sind klein, handlich und einfach zu bedienen. Sie passen in fast jede Handtasche, sind schnell zusammengebaut und gereinigt. Manuelle Milchpumpen funktionieren ohne Strom, sodass sie auch hervorragend unterwegs genutzt werden können. Die meisten Handmilchpumpen verfügen über einen ergonomischen Griff, der sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet ist und aus verschiedenen Winkeln bedient werden kann. Die Saugstärke und die Geschwindigkeit des Pumprhythmus kann ganz individuell von dir durch die Pumphebel bestimmt werden.

Achte bei deiner Milchpumpe darauf, dass sie so konzipiert ist, dass die Milch direkt in die Flasche laufen kann. Dazu musst du dich nicht nach vorne beugen oder eine unbequeme Sitzposition einnehmen. Lehne dich einfach entspannt zurück und mache es dir auf einem Stuhl, dem Sofa oder in deinem Bett gemütlich.

 

2-Phasen-Handmilchpumpen

Die Lansinoh und die Medela Harmony Handmilchpumpe verfügen über ein 2-Phasen-Pumpsystem. In der ersten Phase, die sogenannte Stimulationsphase, wird der Milchfluss durch schnelle Pumpbewegungen angeregt. Dieser Pumprhythmus ist dem Trink- und Saugverhalten deines Babys sehr ähnlich. Denn zu Beginn jeder Stillmahlzeit ist dein kleiner Liebling meist sehr hungrig und saugt gierig an deiner Brust.

Nachdem der Milchspendereflex stimuliert wurde und die Milch zu fließen beginnt, wechselst du in die Abpumpphase. In dieser zweiten Phase verlangsamen sich die Pumpbewegungen bzw. der Saugrhythmus. Der Sog ist stärker und länger, sodass die Muttermilch effizient abgepumpt werden kann.

 

Handmilchpumpen mit Noppen & Massagekissen

Die Philips Avent Milchpumpe bspw. verfügt über ein Massagekissen aus Silikon, das besonders angenehm und weich zur Haut ist und den Milchfluss anregt. Die NUK Jolie Einzelmilchpumpe hat darüber hinaus noch Noppen an der Innenseite des Saugers, die den Effekt noch weiter verstärken können.

Egal, für welche Handmilchpumpe du dich auch entscheidest, achte immer darauf, dass die Brusthaube bzw. die Saugglocke der Größe deiner Brüste entsprechen. Ist der Sauger zu klein oder zu groß, kann die Muttermilch nicht richtig abgepumpt werden. Die Hersteller von Milchpumpen liefern meist nur eine Brusthaube mit, ist diese aber zu klein oder zu groß für dich, so kannst du jederzeit einen passenden Sauger für deine Brustgröße nachbestellen.

 

Elektrische Milchpumpe

Elektrische Milchpumpen haben gegenüber Handmilchpumpen den Vorteil, dass sie dir die Arbeit des Pumpens abnehmen. Bist du berufstätig oder leidest häufig an Milchstau, entzündeten Brustwarzen oder plagen dich andere Stillprobleme, kann das mehrmals tägliche Abpumpen der Muttermilch auf Dauer ganz schön anstrengend werden. Elektrische Milchpumpen funktionieren wie die herkömmlichen manuellen Handmilchpumpen, übernehmen aber den etwas lästigen Part für dich und du kannst dich beim Abpumpen etwas entspannen und ein wenig ausruhen.

 

Batterie- oder Netzbetrieb

Elektrische Milchpumpen funktionieren entweder mit Batterie- oder Netzbetrieb, bei einigen Modellen, bspw. bei der Lansinoh 2in1 Milchpumpe, kann je nach Bedarf zwischen den beiden Modi gewählt werden. So kann eine elektrische Milchpumpe wunderbar auch unterwegs verwendet werden.

 

2-Phasen-Technologie

Die meisten elektrischen Milchpumpen verfügen wie die Handmilchpumpen über zwei verschiedene Pumpphasen, die das natürliche Saugmuster deines Babys nachahmen: Eine Stimulationsphase zur Anregung des Milchflusses und eine Abpumpphase. Die Phasen gehen je nach Wunsch nahtlos ineinander über oder können per Knopfdruck gewechselt werden.

 

Pumpmodi & regulierbare Saugstärke

Je nach Milchpumpe kann in der Pumpphase (2. Phase) zwischen bis zu drei verschiedenen Pump-Modi gewählt werden, damit das Abpumpen an deine individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Diese tolle Funktion bieten bspw. die Lansinoh 2in1 und die elektrischen Milchpumpen von Philips Avent: Hast du eine geringe Milchproduktion, kann diese im 1. Pumpmodus angeregt werden. Die Modi 2 und 3 sind für ein Abpumpen bei normaler bzw. größerer Milchmenge gedacht.

Die Saugstärke ist ebenfalls individuell einstellbar und kann bei einigen Modellen in acht verschieden Stufen reguliert werden. Weiche Massagekissen im Sauger sorgen zusätzlich dafür, dass das Abpumpen für dich besonders angenehm ist.

 

Passende Brusthaube & leiser Motor

Ebenso wie bei Handmilchpumpen ist es auch bei elektrischen Milchpumpen wichtig, dass der Sauger perfekt auf deine Brust passt und die Brustwarze gut umschließt. Die Brusthaube sollte allerdings nicht zu eng anliegen, da sonst die Brustwarzen wund werden und sich entzünden können. Um genau das zu vermeiden, kannst du optional weitere kleinere und größere Saugaufsatzgrößen nachkaufen.

Bei elektrischen Milchpumpen solltest zudem darauf achten, dass sie leise sind und der Motor beim Abpumpvorgang keine lauten Geräusche macht. Bei den bekannten Herstellern wie Philips Avent, Lansinoh und Medela musst du dir deswegen aber keine Gedanken machen: Die elektrischen Milchpumpen sind wunderbar leise und du kannst dich beim Abpumpen ein wenig entspannen und dir eine wohlverdiente Pause vom stressigen Alltag gönnen.

 

Elektrische Doppelmilchpumpen

Philips Avent, Lansinoh, ARDO und Medela bieten elektrische Dopppelmilchpumpen an, mit der ein gleichzeitiges Abpumpen beider Brüste möglich ist. Durch das simultane Abpumpen sparst du dir als Mama viel Zeit und kannst diese gemeinsam mit deinem kleinen Schatz verbringen.

Beidseitiges Abpumpen mit zwei Pumpsets kann außerdem dazu beitragen, die Milchproduktion anzuregen und die Milchbildung aufrechtzuerhalten.

Elektrische Doppelmilchpumpen haben die gleichen Vorzüge wie eine elektrische Milchpumpe: Doppelmilchpumpen verfügen in der Regel über die 2-Phasen-Technologie, die zweite Pumpphase und die Saugstärke können individuell eingestellt werden. Eine Brusthaubengröße ist im Lieferumfang enthalten, andere Größen können bei Bedarf nachbestellt werden.

Elektrische Milchpumpen mit zwei Pumpsets funktionieren entweder mit Batterien oder haben ein Netzteil. Einige Modelle können sowohl mit Batterien als auch mit Netzbetrieb betrieben werden.

 

Was bei (elektrischen) Milchpumpen wichtig & zu beachten ist

In diesem Abschnitt erfährst du, was du bei der Anwendung einer Milchpumpe beachten solltest, wie du eine Milchpumpe reinigen und sterilisieren kannst und welches passende Zubehör bei deiner Milchpumpe auf keinen Fall fehlen darf.

 

Milchpumpe wie anwenden & benutzen

Bevor es los geht

  • Entspanne dich, setze dich aufrecht in eine für dich angenehme Position und suche dir einen ruhigen Ort. Dein Rücken und deine Arme sollten einen guten Halt haben und gestützt sein. Lege am besten vorab schon alles, was du benötigst, in deine Reichweite. So wirst du während des Abpumpens nicht abgelenkt und gestresst oder musst das Abpumpen unterbrechen. Denn es ist bewiesen, dass Stress den Milchspendereflex hemmen kann.
  • Bist du unter Zeitdruck, gestresst oder gehen dir zu viele Dinge durch den Kopf, kann sich das negativ auf den Milchfluss auswirken und dich weiter unter Druck setzen. Schalte vielleicht einfach beruhigende Musik oder deinen Lieblingsradiosender an, lausche einem Hörbuch deines Lieblingsautors oder gönne dir eine kleine Verschnaufpause mit einer Folge deiner Lieblingsserie. Vielleicht kannst du dich aber auch einfach bei vollkommener Ruhe am besten entspannen.
  • Wärme oder eine leichte Brustmassage können ebenfalls dazu beitragen, den Milchspendereflex anzuregen.
  • Viele Mamas können die Milch leichter Abpumpen, wenn ihr kleiner Fratz in ihrer Nähe ist. Du kannst dein Kleines in den Arm nehmen oder sogar stillen und gleichzeitig die andere Brust abpumpen. Bei einer elektrischen Milchpumpe ist das überhaupt kein Problem, bei einer Handmilchpumpe brauchst du wahrscheinlich ein wenig Übung. Ist dein Kleines nicht in deiner Nähe, kannst du dir ein süßes Foto von deinem Kind anschauen, an deinen Liebling denken oder auch an Babypflegeprodukten wie bspw. an Babypuder riechen. Denn nichts kommt an den typischen Babygeruch heran.
  • Auch eine gewisse Regelmäßigkeit und Abpumpen in bestimmten Abständen sind wichtig, damit sich deine innere Uhr deines Körpers darauf einstellen kann und die passende Menge an Muttermilch für dein Baby produzieren kann.
  • Trinke am besten vor und während des Abpumpens einen leckeren Tee, Wasser oder einen frisch gepressten Saft und nimm eine kleine Zwischenmahlzeit zu dir. Dein Körper braucht schließlich viel Flüssigkeit und Energie und sollte zahlreiche Nährstoffe zu sich nehmen.
  • Hygiene während des Abpumpens ist das A und O und extrem wichtig. Wasche dir vor dem Abpumpen gründlich die Hände und achte auch darauf, dass die Milchpumpe und das komplette Zubehör immer gut gereinigt und sterilisiert sind. Weitere Informationen zur Reinigung einer Milchpumpe findest du weiter unten im Artikel.

 

Milch abpumpen

Wähle die passende Brusthaube für die Größe deiner Brust aus, halte diese mit Daumen und Zeigefinger fest. Mit den restlichen Fingern und deiner Handinnenfläche kannst du deine Brust stützen, der Sauger sollte die Brust so problemlos umschließen können. Die Brusthaube darf nicht zu klein sein, da sie sonst das Brustgewebe abdrücken und so die Milchgänge behindern kann. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du am Anfang ein paar Anläufe benötigst, bis es reibungslos funktioniert. Das ist ganz normal.

Die Bedienung einer Handmilchpumpe und einer elektrischen Milchpumpe ist ganz einfach. Da sich die Modelle hinsichtlich ihrer Produkteigenschaften unterscheiden, solltest du dir vorab immer die Bedienungsanleitung durchlesen, damit du weißt, welche Funktionen deine Milchpumpe genau hat.

Bei einer manuellen Milchpumpe kannst du die Saugstärke und den Pumprhythmus selbst bestimmen, indem du den Pumphebel schneller oder langsamer ganz oder nur teilweise herunterdrückst. Um den Milchspendereflex auszulösen, betätigst du den Griff zu Beginn einige Male schnell und kurz hintereinander, bis die Muttermilch anfängt zu fließen. Danach beginnt die Abpumpphase.

Eine elektrische Milchpumpe wechselt entweder automatisch oder per Knopfdruck von der ersten Stimulationsphase in die zweite Abpumpphase. Pump-Modi und Saugstärke können von dir individuell per Knopfdruck eingestellt und an deine Bedürfnisse angepasst werden.

 

Wie lange & wie oft mit Milchpumpe abpumpen

Ein Abpumpvorgang dauert in der Regel meist 20 bis 30 Minuten, bei einigen Mamas kann es gerade in der Anfangszeit ein wenig länger dauern, was gar nicht schlimm ist. Wie oft du abpumpen musst, lässt sich nicht sagen. Die Häufigkeit des Abpumpens hängt von zahlreichen Faktoren ab: Es kommt vor allem zunächst immer darauf an, wie alt dein kleiner Schatz ist. Ist dein Baby erst wenige Tage alt, hat es meist andauernd Hunger und möchte alle zwei bis drei Stunden gestillt bzw. mit Muttermilch gefüttert werden. Wird dein Kind älter, werden auch die Stillpausen länger.

Wie oft du Milch abpumpen möchtest, hängt z.B. auch davon ab, ob und an welchen Stillproblemen du leidest. Möchtest du die Milchbildung anregen oder reduzieren, leidest du unter Milchstau oder entzündeten Brustwarzen? All das sind Faktoren, die die Häufigkeit des Abpumpens beeinflussen.

Bei Fragen oder Unsicherheiten solltest du dich daher immer an deinen Frauenarzt, deine Hebamme oder Stillberaterin wenden.

 

Milchpumpe wie reinigen & sterilisieren

Bei Milchpumpen, Saugern, Fläschchen und weiterem Zubehör ist es besonders bei Frühchen und kranken Kindern wichtig, dass die Milchpumpen gründlich gereinigt und sterilisiert werden. Ebenso wie bei Babyfläschchen hast du dazu verschiedene Möglichkeiten sowie kleine praktische Helferlein zur Auswahl.

Die Milchpumpe sollte vor dem erstmaligen Gebrauch sterilisiert und nach jeder Verwendung gereinigt werden. Sterilisiere alle Einzelteile, die mit der Muttermilch in Berührung kommen in einem Vaporisator oder koche sie für zehn Minuten in kochendem Wasser aus. Bevor du die sterilisierte Milchpumpe wieder zusammenbaust, sollten deine Hände frisch gewaschen sein.

Wasche das Zubehör wie Trichter und Flasche nach jedem Gebrauch zunächst mit kaltem Wasser ab, dann kannst du die Flasche mit warmem Wasser, Spülmittel und einer Flaschenbürste gründlich reinigen. Um alle Rückstände des Spülmittels zu beseitigen, kann es nicht schaden, die Einzelteile noch einmal unter kaltes Wasser zu halten.

Wie oft du eine Milchpumpe sterilisieren musst, hängt davon ab, ob deiner kleiner Spatz zu früh auf Welt gekommen oder krank ist, denn dann ist besondere Vorsicht geboten. Ist dies der Fall, dann solltest du die Milchpumpe nach jedem Gebrauch entweder fünf Minuten lang in heißem Wasser auskochen oder in einem Sterilisator desinfizieren. Ansonsten reicht es aus, wenn du das Zubehör der Milchpumpe einmal täglich gründlich auskochst bzw. sterilisierst.

 

Mikrowellen-Sterilisationsbeutel

Mikrowellen-Sterilisationsbeutel sind besonders für unterwegs oder wenn du es ein wenig eilig hast, sehr praktisch. Du packst einfach Sauger, Schnuller, Trinkflasche oder Zubehör deiner Milchpumpe in einen Sterilisationsbeutel, füllst diesen je nach Größe mit ca. 125 ml Wasser auf und legst den Beutel dann für mindestens eineinhalb Minuten in die Mikrowelle.
Danach sind Sauger, Schnuller und Co wieder desinfiziert und für ihren nächsten Einsatz bereit.

Weitere Informationen zur Sterilisation von Milchpumpenzubehör findest du im Artikel zu Babyfläschchen und im folgenden Video von Lansinoh:

 

Kompatibles System & passendes Zubehör für deine Milchpumpe

Die manuellen Handmilchpumpen und elektrischen Milchpumpen von Philips Avent, Medela, Lansinoh, NUK und MAM sind mit den Babyfläschchen und Saugern aus ihrer eigenen Produktpalette vollkommen kompatibel. So kann die Muttermilch direkt in das Fläschchen abgepumpt werden und mit einem Deckel bei Zimmertemperatur bis zu sechs Stunden aufbewahrt werden.

Im Kühlschrank kann Muttermilch bis zu 48 Stunden frisch gehalten und dann wieder erwärmt werden. Dazu stellst du das Fläschchen einfach in einen Fläschchenwärmer, nimmst den Deckel ab und schraubst den Sauger drauf. Und schon kann dein kleiner hungriger Zwerg gefüttert werden.

 

Muttermilchbeutel & Muttermilchbehälter

Philips Avent, Medela und NUK bieten bspw. praktische Muttermilchbehälter an, die die perfekte Lösung zum Auffangen, Aufbewahren, Einfrieren und Füttern von Milchmilch sind. Die Muttermilchbehälter sind unerlässlich und verfügen über einen auslaufsicheren Deckel und können entweder direkt oder mit einem im Lieferumfang enthalten Adapter an die Brustpumpe und die Trinksauger problemlos angebracht werden.

Die Muttermilchbehälter von Philips Avent und Co passen wunderbar in die hauseigenen Fläschchenwärmer und Sterilisatoren, sind aber meist auch mit Babykostwärmern und Vaporisatoren anderer Hersteller kompatibel.

Muttermilchbeutel sind besonders praktisch und platzsparend. Sie können ganz einfach im Kühlschrank oder im Gefrierfach übereinander gestapelt werden. Insbesondere wenn du viel Milch auf Vorrat abpumpen möchtest, kann der Platz im Kühlschrank schon einmal etwas eng werden. Mit den Muttermilchbeuteln ist noch genügend Stauraum für die Lieblingsspeise der anderen Familienmitglieder übrig.

Die Muttermilchbeutel sind bereits sterilisiert und damit sofort einsatzbereit. Datum und Menge der abgepumpten Milch hast du dank des praktischen Beschriftungsfeldes und der Skala immer sofort im Blick. Auch diese Beutel sind auslaufsicher und durch die Ausgießöffnung geht beim Umfüllen in Babys Flasche nichts von der guten Muttermilch daneben.

 

Die drei besten Handmilchpumpen im Test & Vergleich

Milchpumpe Lansinoh


Die manuelle Einzelmilchpumpe von Lansinoh ist der Testsieger von babys10 unter den Handmilchpumpen. Diese Lansinoh Milchpumpe ist mit gut 30 € in der mittleren Preisklasse und funktioniert einwandfrei. Diese Milchpumpe macht genau das, was sie soll. Die Lansinoh Handmilchpumpe ist schnell und unkompliziert zusammen- und wieder auseinandergebaut. Sie passt in einen Sterilisator und kann auch problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden.

Das Besondere an dieser Milchpumpe ist, dass sie die vorher beschriebene 2-Phasen-Technologie besitzt und sowohl über eine Stimulations- als auch über eine Abpumpphase verfügt, die dem natürlichen Saugverhalten deines Kindes entspricht. Ein NaturalWave Sauger ist im Lieferumfang enthalten und kann ganz einfach auf dem Flaschenhals angebracht werden.

Im Lieferumfang sind außerdem ein Standboden und eine Saughaube in Größe S enthalten. Bei Größe S liegt die Vermutung nahe, dass es sich dabei um eine kleine Brusthaube handelt, was im Test aber nicht bestätigt werden kann. Der Trichter passt auch gut bei BH-Größen von 80C oder 75D, aber jede Brust ist unterschiedlich, da hilft einfach nur ausprobieren.

Der Trichter lässt sich mit ein klein wenig Routine einfach an der Brust anlegen und ist sehr weich zur Haut. Das Pumpen ist ebenfalls angenehm und der Pumprhythmus kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Für gelegentliches Abpumpen – auch für unterwegs – ist diese kleine handliche Milchpumpe einfach unschlagbar.

 

Milchpumpe Philips Avent


Mit 35 € ist die Philips Avent Milchpumpe nur geringfügig teurer als der Testsieger und ist ebenfalls ein toller Begleiter in der Stillzeit und eignet sich wunderbar für gelegentliches Abpumpen. Diese Handmilchpumpe verfügt nicht über ein 2-Phasen-Pumpsystem, sondern über weiche Massagekissen, die ebenfalls den Milchfluss anregen. Jeder Körper ist anders und jede Mama, die vielleicht nicht so gut mit der 2-Phasen-Technologie zurechtkommt, sollte diese Handmilchpumpe ausprobieren. Dann klappt es mit dem Abpumpen garantiert.

Wie man es aus dem Hause Philips Avent gewohnt ist, sind die Produkte durchdacht und so ist die Milchpumpe mit allen Avent Babyflaschen, Saugern und Co kompatibel. Es ist auch überhaupt kein Problem, für die Avent Milchpumpe Ersatzteile zu bekommen.

Auch bei dieser Milchpumpe kannst du dich entspannt in einer aufrechten Position hinsetzen und musst dich zum Abpumpen nicht etwa nach vorne beugen oder eine für dich ungemütliche Haltung einnehmen.

Das komplette Zubehör lässt sich einfach reinigen und ist mit Babykostwärmen und Vaporisatoren kombinierbar.

 

Milchpumpe NUK Jolie


Die Handmilchpumpe Jolie von NUK ist mit 25 € die günstigste Milchpumpe im Test von babys10 und hat es auf den dritten Platz geschafft. Diese manuelle Milchpumpe ist ebenso leicht, handlich und schnell zusammengebaut wie die anderen beiden Testsieger. Der Saugtrichter ist nicht nur besonders weich und verfügt über ein Massagekissen, sondern kann zusätzlich noch mit Noppen im Sauger punkten, die ebenfalls den Milchspendereflex anregen.

Die Milchpumpe lässt sich wunderbar mit anderen NUK Produkten kombinieren und ist schnell mit der Hand oder im Sterilisator gereinigt. Einziges Manko an dieser Handmilchpumpe ist, dass das Pumpen ein wenig mehr Kraft in Anspruch nimmt als bei den anderen Handmilchpumpen. Für gelegentliches Abpumpen ist die Pumpe aber dennoch vollkommen ausreichend.

 

Die drei besten elektrischen Milchpumpen im Test & Vergleich

Elektrische Milchpumpe 2in1 von Lansinoh


Die elektrische 2in1 Milchpumpe von Lansinoh ist der Testsieger von babys10. Diese Doppelmilchpumpe ermöglicht es dir, in kurzer Zeit besonders viel und effizient beide Brüste gleichzeitig abpumpen zu können. Selbstverständlich kannst du auch nur eine Brust abpumpen oder gleichzeitig an der anderen Brust dein Kind stillen.

Lansinoh hat damit ein wirklich durchdachtes Produkt für regelmäßiges und häufiges Abpumpen entwickelt, das sich ganz deinen Bedürfnissen anpasst. Das 2-Phasen-Pumpsystem, die drei Abpumpmodi und acht individuell regulierbare Saugstärken erhöhen den Komfort für dich ungemein. Ein weiterer Pluspunkt sind die ComfortFit Saugaufsätze, die gleich in zwei Größen mitgeliefert werden, sodass eine Brusthaube garantiert perfekt für deine Brust geeignet ist.

Die Handhabung der Milchpumpe ist sehr einfach. Die 2in1 Lansinoh Milchpumpe lässt sich schnell auseinander- und zusammenbauen. Der Auffangbehälter für die Muttermilch ist wie alle anderen Testsieger mit den Flaschen und Saugern der jeweiligen Hersteller kompatibel und lässt sich problemlos in einem Sterilisator reinigen sowie in einem Babykostwärmer zubereiten.

Die Lansinoh 2in1 elektrische Milchpumpe kostet ca. 120 €, dafür bekommst du eine sehr praktische Milchpumpe, die keine Wünsche übrig lässt und ein treuer Begleiter in der Stillzeit ist.

 

Milchpumpe Medela Swing


Die Medela Swing elektrische Milchpumpe ist für alle Mamas geeignet, die regelmäßig und mehrmals am Tag Milch abpumpen möchten. Wie die Medela Harmony verfügt auch die Medela Swing Milchpumpe über die 2-Phasen-Technologie, bei der elektrischen Variante wird dir allerdings das Abpumpen per Hand erspart.

Die Brusthaube passt gut auf die Brust und auch die Pump-Modi sowie die Saugstärke sind angenehm und lassen sich ganz nach deinen eigenen Bedürfnissen einstellen. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was du für deine Einzelmilchpumpe zuhause und unterwegs gebrauchen kannst. Weiteres passendes Zubehör wie Muttermilchbehälter kannst du jederzeit für deine Medela Milchpumpe bestellen und somit dein Set erweitern.

Die Medela Swing Milchpumpe funktioniert über Netzbetrieb oder mit Batterien, die Handhabung, die Bedienung und der Zusammenbau sind zudem kinderleicht. Die Milchpumpe hat auch gut in deiner Handtasche Platz, falls du unterwegs abpumpen möchtest. Der einzig kleine Nachteil ist, dass der Motor der elektrischen Milchpumpe etwas lauter als der von Lansinoh ist. Mit 130 € liegt die Medela Swing im oberen Preissegment.

 

Milchpumpe Philips Avent


Die Philips Avent elektrische Milchpumpe verfügt über dieselben Vorzüge und Produkteigenschaften wie die Handmilchpumpe von Avent. Wahrscheinlich wirst du auch bei dieser Pumpe ein paar Versuche starten müssen, bis alles reibungslos funktioniert, aber nach 2-3 Anwendungen hast du den Dreh von ganz alleine raus.

Die elektrische Milchpumpe von Philips Avent hat ebenfalls eine Stimulations- und eine Abpumpphase, in der der Pumprhythmus individuell an deine Milchproduktion angepasst werden kann. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend, eine Anleitung für die Milchpumpe von Philips Avent wirst du gar nicht brauchen.

Die Avent Milchpumpe kostet rund 90 €. Wenn du regelmäßig Milch abpumpen und diese auch in größeren Mengen auf Vorrat lagern möchtest, kannst du das praktische Stillset für ca. 135 € kaufen. Fläschchenwärmer und Muttermilchbehälter werden bereits im Set mitgeliefert.

 

Wo Milchpumpen kaufen

Manuelle Handmilchpumpen sowie elektrischen (Doppel-) Milchpumpen von Medela, Philips Avent, Lansinoh, Nuby und NUK kannst du in Drogeriemärkten wie dm, Rossmann und Müller sowie in Apotheken oder bei Media Markt, Saturn und Conrad kaufen oder im Online-Shop bestellen.

Babyone und Amazon bieten ebenfalls zahlreiche Milchpumpen namhafter Hersteller in ihrem Sortiment an. So kannst du bspw. bei Amazon auch Milchpumpen von MAM, ARDO (u. a. die Calypso elektrische Milchpumpe), Mamivac, Tommee Tippee, Ameda, Difrax, Chicco (manuelle Milchpumpe) und Kinyo günstig kaufen.

Gebrauchte Milchpumpen von Baby Frank bzw. passendes Zubehör gibt es gebraucht bei Ebay.

 

Wie & wo Milchpumpen ausleihen

Ist dein kleiner Schatz zu früh auf die Welt gekommen oder leidest du unter Stillproblemen wie Milchstau, Brustentzündungen oder wunden Brustwarzen, kannst du dir eine Milchpumpe verschreiben lassen bzw. eine Milchpumpe auf Rezept bekommen.

Hast du eine Milchpumpe von deinem Arzt verordnet bekommen, übernimmt die Krankenkasse die Kosten und du musst nichts dafür zahlen. Wie lange du eine Milchpumpe auf Rezept bekommst, hängt von deiner Symptomatik und deiner Krankenkasse bzw. deinen jeweiligen Versicherungsleistungen ab.

Mit dem Rezept kannst du ganz einfach bei einer Apotheke, die diesen Service anbietet, eine (elektrische) Milchpumpe mieten bzw. leihen. Schau dazu vorab einfach im Internet, ob deine Apotheke ein Milchpumpenverleih hat. Hast du keine Milchpumpe verordnet bekommen, möchtest dir aber keine eigene Milchpumpe anschaffen, kannst du dir diese selbstverständlich ohne Rezept auf eigene Kosten ausleihen.

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